wA-Jugend: 1. Spieltag im Achtelfinale der Deutschen Meisterschaft


Veröffentlicht am von Tobias Naumann.

Trotz großem Kampf reicht es mit Rumpftruppe nicht zu Punkten!!

Dass es schwer werden würde war allen Beteiligten im Vorfeld bekannt. Danielle Pantle, Katharina Dietz und Janina Amon sind aufgrund Ihrer Verletzungen noch nicht einsatzbereit, wollten die Mannschaft aber von der Bank aus unterstützen. Selina Kalmbach bekam von Neckarsulm für den Samstag keine Freigabe und spielte stattdessen beim deutlichen 36:22 Pflichtheimsieg gegen den Tabellendrittletzten Mainz-Bretzenheim in Neckarsulm. Maren Dittmann musste krankheitsbedingt mit Selina Kalmbach (ebenfalls gesundheitlich nach bakteriellem Infekt noch nicht bei 100%) Samstagnacht nachreisen. Wenigstens konnte man auf Isabel Mangold trotz Schleimbeutelentzündung, Michelle Wunschik trotz Rückenbeschwerden und auf Lena Fischer zurückgreifen, die nach langer Verletzung die letzte Woche wieder ins Training eingestiegen ist.

Im Spiel 1 am Samstag ging es gegen Bensheim-Auerbach, die 3 Spielerinnen der Damen 1 trotz Parallelspiels abgestellt bekommen haben. Die erste Halbzeit konnte man mitspielen. Lediglich der eine oder andere leichtsinnige Ballverlust hatte einen Pausenrückstand von 10:13 zufolge. In Hälfte Zwei musste man dann der dünnen Spielerdecke Tribut zollen. Bensheim hatte wie alle anderen Gegner an diesem Wochenende mehr Spielerinnen als Plätze auf dem Spielberichtsbogen und konnte somit nahe zu ohne Qualitätsverlust Blockweise wechseln. Am Ende verlor man mit 27:15 gegen  den aktuellen Spitzenreiter nach Spieltag 1 mit 6:0 Punkten.

Sonntag startete man Hoffnungsvoll in Partie 2 gegen Aldekerk, trotz einer weiteren Oberschenkelverletzung von Annika Gröger aus dem Spiel gegen Bensheim-Auerbach. Der Körperlich deutlich überlegene Gegner hatte ebenfalls wie Bensheim 14 qualitativ gleichwertige Spielerinnen. Der Anfang wurde mit 0:4 komplett verschlafen. Nach einer Auszeit kämpfte man sich zurück und begann sich in Abwehr und Angriff mehr gegen die körperliche Spielweise zu wehren. Zur Halbzeit mit 1 Tor in Rückstand, versprach man sich diesmal den Beginn zur Hälfte 2 nicht nochmal zu verschlafen. Leider war dies nur ein Vorsatz. Auch jetzt zog Aldekerk davon und man musste erneut alle Kraft aufbringen, um noch mal ran zukommen. Beim 21:24 sieben Minuten vor Schluss war nochmals Hoffnung da. Aber auch jetzt wechselte Aldekerk neue Kräfte von der Bank ein, was bei der SGSB einfach nicht möglich war. Am Ende verlor man mit 22:28. Und auch hier waren es einfach die fehlenden Alternativen im Vergleich zum Gegner.

In der letzten Partie des Tages war dann kaum noch Gegenwehr möglich. Kräftemäßig im roten Bereich, musste man sich Leipzig mit 34:13 geschlagen geben. Auch Leipzig konnte munter durchwechseln und so ein Tempo gehen, was mit so wenigen Spielerinnen einfach irgendwann nicht mehr möglich ist bei 150 Minuten Spielzeit in weniger als 24 Stunden.

Fazit: Man hat Phasenweise wirklich tollen Handball gezeigt. Leider war am Ende aber aufgrund der fehlenden Wechselmöglichkeiten nicht mehr drin als die obigen Ergebnisse. Einzig das Spiel am Samstag gegen Bensheim hätte nicht so deutlich ausfallen müssen aufgrund einer tollen 1. Hälfte. Bleibt zu hoffen, dass im Februar in Bensheim mit bis dahin hoffentlich voller Kapelle gezeigt werden kann, das man zwar in der absoluten Spitze in Deutschland angekommen ist, aber man sich auch hier nicht verstecken braucht und die ganz ganz großen, wie schon Bayer Leverkusen in der Vorrunde ärgern kann.

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Kommentare

2 Kommentare für “wA-Jugend: 1. Spieltag im Achtelfinale der Deutschen Meisterschaft

  1. Dirk Bellon
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    Kopf hoch weiter, trotz dem Dünnen Kader eine gute Leistung unter den besten in Deutschland zu sein sagt schon alles :-)

  2. ROLAND HOFMEISTER
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    EIN AUFRUF AN DIE MÄDELS
    KOPF NICHT HÄNGENLASSEN
    IHR SEIT UNTER DEN BESTEN IN DEUTSCHLAND
    WOHLGEMERKT DEUTSCHLAND NICHT BWOL
    DIE GEGNER WAREN EIN GROSSES KALIBER
    GESIPICKT MIT AUSWAHL UND NATIONALSPIELERINNEN
    MANSOLLTE DER MANNSCHAFT KEINEN VORWURF MACHEN
    SIE HABEN ALLES GEGEBEN
    DIE ANDEREN WAREN BESSER
    DIE ZUM TEIL HOHEN NIEDERLAGEN SIND
    AUCH DARAUF ZURÜCKZU FÜHREN
    ES GING WIRKLICH DIEKRAFT AUS
    IM LETZEN SPIEL GEGEN EINEN STARKEN GEGNER
    GINGEN SIE AUF DEM ZAHNFLEISCH
    ZUMAL ESAUCH EINIGE VERLETZENVOR UND WÄHREND DES SPIELTAGES GAB
    DENVERLETZTEN GUTE UND SCHNELLE GENESUNG
    AUFEIN NEUES IN DER BWOL JHBL IN BENSHEIM
    FÜR ALLE DIE DAMENHANDBALL ZU SCHÄTZEN WISSEN WAR ES EIN GUTER TAG
    BENSHEIM IST NICHT SO WEIT
    HOFFES