weibliche A-Jugend: Bundesliga Ade! SG scheitert im Achtelfinale


Veröffentlicht am von Tobias Naumann.

SG Schozach-Bottwartal – HSG Bensheim/Auerbach        24:27

Am Samstag, den 06.02.2016 fuhren die jungen SG Damen nach Bensheim, um den zweiten Teil der Bundesliga-Qualifikation zu spielen. Im ersten Spiel gegen Bensheim/Auerbach zeigte das Stettner Team eine ihrer besten Leistungen und unterlagen nur mit 3 Toren Differenz. Das Spiel war sehr ausgeglichen, beide Mannschaften erzielten mit ihren Chancen ihre Tore und beim Stand von 7:7 nach 13 Minuten nahm Bensheim die erste Auszeit. Innerhalb der nächsten 3 Minuten zog die SG mit 3 Toren von Selina auf 11:8 davon. Aber dann kam die kalte Dusche und Bensheim ging mit einer 12:11 Führung in die Halbzeitpause. Das Spiel wogte hin und her, aber die SG Damen konnten den knappen Rückstand in den ersten Minuten der 2.Halbzeit nicht ausgleichen. Beim Stand von 15:18 nahm das SG Trainergespann in der 34. Minute eine Auszeit, um neue Impulse zu setzen. Aber durch vergebenen Torchancen und einer SG Unterzahl zog Bensheim wieder auf 22:16 davon. Die SG kämpfte sich bis zur 46. Minute wieder auf 2 Tore Abstand (22:24) heran und es war noch alles möglich. Aber Bensheim rettete sich über die Zeit und gewann letztlich knapp mit 27:24. Herauszuheben ist in diesem Spiel Selina, die insgesamt 11 Feldtore erzielte und wie alle anderen alles gegeben hatte, um den ersten Bundesligasieg zu erreichen.

SG Schozach-Bottwartal – TV Aldekerk                              16:33

Am Sonntag, den 07.02.2016 ging es dann gegen Aldekerk um 11:45 weiter. Was innerhalb dieser letzten 20 Stunden von dem sehr guten Spiel gegen Bensheim/Auerbach bis zum Spiel gegen Aldekerk passiert ist, weiß niemand. Aber die mitgereisten Fans sahen die schlechteste erste Halbzeit der jungen SG Damen seit langem. Gleich zu Beginn konnte Caro einen 7m von Aldekerk entschärfen und Danielle schoss im Gegenzug den 1:1 Ausgleich, aber dann nahm das Unheil seinen Lauf. Viele technische Fehler, u.a. Schrittfehler, Abspielfehler, Fangfehler und eine schlechte Wurfausbeute brachten der SG einen 1:9 Rückstand nach 10 Minuten ein. Auch eine Auszeit von Trainer Stettner rüttelte die Damen nicht wach und es zeichnete sich ein Drama ab. Dann erzielte Lena das 2:9, Caro entschärfte hinten einen Rückraumwurf und Danielle und Michelle verkürzten auf 4:10. Aber das war nur ein kurzes Aufbäumen, denn jeder SG Fehler wurde sofort mit einem Gegentor bestraft und brachte einen großen Halbzeit-Rückstand von 7:18 ein. Die mitgereisten Fans haben ein völlig zerfahrenes Spiel gesehen. Zuschauerzitat: „Keine gelbe Karte gegen die SG Damen zeugt von ganz schwachem Abwehrverhalten“ und auch im Spiel nach vorne wurde Selina schmerzlich vermisst. Die Halbzeitpause wurde intensiv genutzt, um die Spielerinnen sowohl körperlich als auch mental wieder aufzubauen, Michi, Günne, Steff und Mareike (das komplette SG Trainer-Team) und die SG Mädels kamen erst nach knapp 20 Minuten aus der Pause und alle waren gespannt, wie das Team reagiert. Aber schon nach weiteren 5 gespielten Minuten stand es 8:23. Es klappte einfach nicht viel zusammen. Annika verwandelte einen 7m, Franzi kam über halbrechts durch, Danielle tankte sich durch die Abwehr, Anna schloß über rechts außen ab, aber auch in jedem Gegenzug trafen die Aldekerkerinnen und es stand 12:25 nach 37 Minuten. Maren, Danielle, Annika und Anna konnten jeweils vorne noch ein Tor erzielen, aber letztlich ergibt sich eine 16:33 Niederlage, welche nicht schön zu reden ist.

Fazit: Dieses Spiel muß ganz schnell abgehakt werden, was auch relativ einfach war, denn nach einer Pause von 1,5 Stunden ging es gleich weiter gegen den HC Leipzig.

SG Schozach-Bottwartal – HC Leipzig                                25:33

Die Vorrausetzungen vor dem Spiel wurden vom Hallensprecher nochmal deutlich gemacht. Leipzig hatte nichts zu verschenken, denn sie wollten unbedingt Gruppensieger werden. Die SG Schozach-Bottwartal hatte nichts zu verlieren, da der Zug ins Viertelfinale schon ohne sie abgefahren war. Zuerst einmal musste das Spiel ein paar Minuten später angepfiffen werden, da beide Mannschaften ihre Torfrauen in einem gelben Trikot auflaufen ließen. Sammy holte sich schnell ein blaues Trikot und dann ging es los. Und Leipzig zeigte zu Beginn, wie schnell Handball sein kann. Nach 5 Minuten stand es 6:0 für die Leipzigerinnen, denn deren Abwehr stand wie eine Mauer und jeder Ballgewinn wurde durch einen Konter mit Tor abgeschlossen. Trainer Stettner musste schon nach 8 Minuten eine Auszeit nehmen und die Mannschaft umstellen. Ab jetzt entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, aber die SG Mädels mussten eben immer diesem größeren Rückstand hinterherlaufen. Sammy konnte hinten zweimal super parieren, vorne trafen Franzi, Sophia, Isabel, Annika, Danielle und Michelle und es stand nur noch 7:10 nach 13 Minuten. Auf einmal wurden schöne Spielzüge gezeigt, der Ball lief über alle Positionen und der Torabschluss wurde gesucht und gefunden. Danielle und Christina verkürzten sogar bis auf 9:11 und die SG war wieder im Spiel. Leider gab es dann eine 2 Minutenstrafe gegen uns und keine gegen Leipzig nach einem Foul gegen die SG und Leipzig ging mit einer 16:12 Halbzeitführung in die Pause. Trotzdem waren die 25 mitgereisten Fans wieder von ihrer Mannschaft sehr angetan, denn die Körpersprache der SG Damen war eine ganz andere als im Spiel vorher gegen Aldekerk. Nach der Pause erhöhte Leipzig schnell auf 18:12 und diesem 6 Tore Vorsprung lief die Stettner Truppe bis zur 38. Minute hinterher. Isabel und zweimal Danielle verkürzten auf 15:20 und wieder gab es nach einem Foul gegen Isabell keine 2 Minuten gegen Leipzig. Durch zwei schnelle Konter und leichten Gegentoren kam die SG wieder zu einem 16:24 Rückstand. Zweimal Danielle und zweimal Lena verkürzten auf 20:25. Auch Franzi konnte zweimal vorne einschießen und es stand nach 40 Minuten nur noch 22:26. In der 44. Minute war es nur noch ein 3-Tore-Rückstand (25:28), erzielt vorne durch Annika und zweimal Michelle und 3 Torfrauparaden hinten von Caro. Eigentlich wäre jetzt eine Überraschung möglich gewesen. Aber durch zwei SG-Ballverluste vorne, die mit schnellen Leipziger Kontertoren bestraft worden sind, einem SG-Fehlpass und zwei vergebenen SG-Rückraumchancen zog Leipzig zum Endstand auf 33:25 davon.

Fazit: Es war wieder ein gutes Spiel der SG Damen, die sich sehr ordentlich verkauft haben und mit diesem gezeigten Bundesliga-Handball in den letzten BWOL Ligaspielen noch gute Chancen haben, sich den 2.Platz in dieser Liga zu erobern.

Unsere Bundesligisten: Vanessa Amon, Anna Rehm, Janina Amon, Lena Fischer, Isabel Mangold, Christina Abele, Maren Dittmann, Selina Kalmbach, Annika Gröger, Franziska Jakob, Katharina Dietz, Danielle Pantle, Sophia Müller, Michelle Wunschik, Carolin Frielitz und Samira Antl.

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