Damen 1: Veränderung im Trainerteam – Restprogramm mit Michael Stettner und Günter Rupp


Veröffentlicht am von Ilka Korn.

Die SG und das Ziel Württembergliga steht für die Trainer klar im Vordergrund

Das ganze Dilemma hat mit der einzigen Niederlage in der Vorrunde beim SSV Hohenacker begonnen und zieht sich bis zum unnötigen Punktverlust im Bottwartalderby gegen die HG Steinheim/Kleinbottwar durch. Anfänglich sprach man von einem Ausrutscher in Hohenacker, keiner dachte, dass da die Wurzeln des Übels verankert sind. Es folgte nach der unnötigen Niederlage ein wichtiger Sieg vor Weihnachten und alles schien wieder in bester Ordnung zu sein. Der Schein trügte. Wer dachte, dass die anstehenden Weihnachtsfeiertage Ruhe in die aufgewühlte Mannschaft bringen, man sich auf die zweite Saisonhälfte konzentrieren und man alle Kräfte bündeln würde, der wurde getäuscht. Zwar konnten zum Rückrundenauftakt nochmals zwei Pluspunkte eingefahren werden aber schon bei diesem überaus glücklichen doppeltem Punktgewinn sah man, dass der anfänglich kleine Wurm in der Mannschaft sich zu einem Riesenwurm entwickelt hat. Drei Niederlagen in Folge ließen den sichere geglaubten Aufstiegsplatz in weite Ferne rücken und auch über dem Relegationsplatz hing der Nebel der Ungewissheit. Mit dem Unentschieden vom vergangene Sonntag und vor allem mit der Art und Weise wie die Mannschaft in diesem Derby aufgetreten ist – mutlos, emotionslos und ohne erkennbaren Siegeswillen – hat sich der Vorsprung auf den Relegationsplatz deutlich reduziert. Seit dem Rückrundenstart haben die Spielerinnen eine eindrucksvolle aber auch unerklärliche Negativbilanz aufgestellt: 2 Siege, 1 Unentschieden und 3 Niederlagen. Der 5:7 Punkte-Lauf war der Anlass, dass sich das Trainerteam, die Spielerinnen und der Vorstand am vergangene Dienstag zu einem Gespräch getroffen haben, das als klare Zielvorgabe hatte, alles zu daran zu setzten, dass das Ziel Aufstieg in die Württembergliga realisiert werden kann. Nach langen und intensiven Gesprächen kamen Trainerteam und Spielerinnen zum Ergebnis, dass die Trainer aktuell das Team nicht mehr erreichen und keine Impulse mehr setzten können. Sowohl Ralph König als auch Nico Löbich baten um Freistellung. Ausdrücklich betonten beide, dass die SG und das Ziel Württembergliga im Vordergrund stehen und sich die Mannschaft nun vollkommen darauf konzentrieren kann und muss. Nico Löbich wird nun sofort in das Amt des Teammanagers für die Damen 1 übergehen und sich vermehrt auf die Weichenstellung für die neue Saison kümmern. Ralph König nimmt sich die angekündigte handballerische Auszeit. Beiden kann eine tadellose Arbeit attestiert werden, die immer von einem loyalen und ehrlichen Umgang mit dem Team und den Verantwortlichen geprägt war. Dafür gilt es den beiden aus ganzem Herzen zu Danken.

Da man für die verbleibenden Rundenspiele und die hoffentlich anstehenden Relegationsspiele keine Übergangslösung wollte, wird ab sofort, das für die neue Saison vorgesehene Trainerteam, Michael Stettner und Günter Rupp, das Ruder übernehmen. Michael Stettner (C-Lizenz) und Günter Rupp (B-Lizenz) haben bisher die weibliche A Jugend in der BWOL und Jugendbundesliga trainiert und waren für die neue Saison als Nachfolger von Ralph König und Nico Löbich eingeplant und so auch schon intern kommuniziert. Mit einem TW-Trainer und einer weiteren Funktionstrainerin sind die Verantwortlichen gerade noch in Gesprächen.

Ausruhen oder auf den bisherigen Stammplatz hoffen wird nicht gehen, denn das Trainerteam will die dreiwöchige Pause bis zum Saisonfinale nutzen, um mit der Mannschaft intensiv zu trainieren und sich auf den harten Endspurt und die hoffentlich anstehende Relegation vorzubereiten.

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Kommentare

2 Kommentare für “Damen 1: Veränderung im Trainerteam – Restprogramm mit Michael Stettner und Günter Rupp

  1. erik weide
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    Viel Erfolg und wer macht die A Jugend ???

  2. ROLANDHOFMEISTER
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    NEUE BESEN KEHREN GUT
    SEHR GUTE LÖSUNG
    SO VERLIERT MAN DIE RELEGATION NICHT AUS DEN AUGEN
    WÜNSCHE DEM NEUEN TRAINERTEAM VIEL ERFOLG
    DAS SIE ES KÖNNEN HABEN SIE BEI DER A-JUGEND BEWIESEN