Rot/weiß gegen grün/weiß – das Bottwartaler Derby

Veröffentlicht am von Bernhard Rode.

Es ist angerichtet. Durch die Umgruppierung des SV Fellbach von der Württemberg Süd-Staffel in die Nord-Staffel und der damit verbundenen Neuausrichtung des Spielplans kommt es gleich zu Beginn der Runde zum Nachbarschaftsduell im oberen Bottwartal.

Man muss in den Archiven schon einige Zeit zurückgehen, um auf ein Derby zwischen Beilstein, Gronau und Oberstenfeld auf HVW Ebene zu stoßen. Die Partie SG Bottwartal gegen den SKV Oberstenfeld hat einen ganz eigenen Charakter und verspricht Spannung pur.

Am Samstag ist es dann soweit, der Countdown in der Langhanshalle in Beilstein wird mit der Bezirkspokalpartie der Herren 3 gegen SV Salamander Kornwestheim 1894 3 um 16:00 Uhr eingeläutet.
Das Vorspiel bestreiten um 18:00 Uhr die Bezirksligadamen der SG gegen den Landesligisten HG Steinheim-Kleinbottwar.

Schon da kommt es zu einem Bottwartaler Duell. Der neue Trainer Andreas Bauer ist zuversichtlich, dass seine Mädels zumindest das Spiel lange offenhalten können. „Trotz des Trainingslagers, dass wir am Samstag und Sonntag durchführen, wollen wir die klassenhöhere HG so lange wie möglich ärgern“, so Trainer Bauer.

Um 20:00 Uhr wird dann die Partie SG Bottwartal gegen den SKV Oberstenfeld angepfiffen. Mit Ausnahme von Michael Henninger, der noch bis Ende Oktober in den USA weilt, sind alle Mann an Bord. Es bleibt noch abzuwarten, wie die Langzeitverletzten Rode und Kandziora in die Runde starten bzw. ob Sie körperlich den Anforderungen der Württembergliga schon gewachsen sind.
Denn auf eines weißt Trainer Selcho bei jeder Trainingseinheit deutlich hin, „die Runde wird nicht mit dem ersten Spiel gegen Oberstenfeld entschieden. Es wird eine lange und kräftezehrende Runde, in der wir einige Tiefen und hoffentlich auch Höhen durchleben werden. Alle Mann müssen eine professionelle Einstellung haben, nur dann können wir die notwendige Erfolge einfahren“.
Der sportliche Leiter Klaus Kübler bringt es auf den Punkt, „im ersten Spiele stehen die Chancen 50 zu 50, wir sind konditionell als auch spieltechnisch optimal vorbereitet. Die Jungs sind heiß aber nicht übermotiviert. Selbstverständlich würde uns ein Sieg zu Rundenbeginn sehr gut tun, da das Folgeprogramm sehr happig wird.“