Herren 1: Wenn man ihn braucht ist er da….

Veröffentlicht am von Bernhard Rode.

Dies trifft sowohl auf den SG Bottwartal Torhüter Steffen Blank als auch auf seine Schutzengel zu. Nach einem schweren Verkehrsunfall Ende September verletzte sich Steffen Blank schwer, wurde vor Ort notärztlich versorgt und dann in einem Kassler Krankenhaus operiert.

Nach einem mehrtägigen Aufenthalt im Krankenhaus wurde Blank in seine Heimat transportiert und ist seit dem in ambulanter Behandlung beim SG Medizinpartner Karl-Olga Krankenhaus in Stuttgart. Dr. Hertl gab schon mal grünes Licht für ein baldiges Comeback. „Wenn der Heilungsprozess weiterhin so positiv verläuft, dann wird Steffen bald wieder ins Tor zurückkehren können“, so der SG Doc. Schon direkt nach der Operation begannen die stationären aber auch ambulanten physiotherapeutischen Behandlungen, so dass der Genesungsprozess von Anfang an unterstützt wurde.

Seit geraumer Zeit ist Steffen in einer stationären Rehabilitationseinrichtung und quält sich sichtlich für sein Comeback. Blanks Ehrgeiz ist ungebrochen. Bei einem Telefonat mit dem Sportchef Klaus Kübler meinte Blank, dass „alles viel zu langsam geht.“ Trotz allem sieht Steffen Blank es äußerst positiv und meint, „zur Rückrunde bin ich wieder fit und will meiner Mannschaft helfen, den Klassenerhalt zu schaffen“. Er plant Anfang Januar wieder mit dem Mannschaftstraining zu beginnen, um dann ab Mitte Januar wieder voll zur Verfügung zu stehen. Trainer Selcho lobt die Euphorie und das Engagement seiner Nummer 1, tritt aber gleichzeitig auf die Bremse und gibt der SG Nr. 1 alle Zeit der Welt. „Wichtig ist, dass Steffen vollständig gesund wird, nur dann nützt er der Mannschaft. Mit Fabian Goldfuß und Daniel Neumann haben wir zwei gleichwertige Torhüter, die Steffen prima vertreten“.

Eine große Portion Teamgeist soll Blank helfen schnell wieder fit zu werden. So fuhren kurz nach dem Crash Simon Weiberle und Daniel Neumann in den Norden und besuchten ihren Teamkollegen und richteten Ihm Genesungswünsche von der Mannschaft aus. Selcho und der sportliche Leiter Klaus Kübler telefonieren einmal wöchentlich mit Steffen. „In Gedanken ist die ganze SG Familie bei Steffen und seiner Frau und alle hoffen, dass er bald wieder im Tor steht“, so SG Vorstand Gramsch.