mA-Jugend: SG Unterweissach – SGB 18:21 (12:11)

Veröffentlicht am von Bernhard Rode.

Sonntag 21. November 2010, Treffpunkt Arena ,Gronau um 12.15 Uhr zur Abfahrt nach Unterweissach. Einzelne Spieler sind da, Trainer anwesend. Einige hoffnungsvolle Nachwuchstalente fehlen jedoch. Warum? Weshalb? Wieso? Fragen die sich nicht klären lassen.

Zum Glück haben die Schwaben das Telefon ohne Kabel erfunden. Das eine Jungtalent schläft, beim anderen ist noch Samstag, der nächste irrt durch sein Heimatdorf auf der Suche nach der Mehrzweckhalle, die geheimnisvolle, überirdische Kräfte in der Nacht versetzt haben. Der Geometer wird auf die Suche nach den Vermissten geschickt, er entdeckt eine günstige Mitfahrgelegenheit nach Unterweissach die er sofort nutzt ohne Bescheid zu geben, so das eine kleine Schar Handballbegeisterter weiter umsonst vor der Arena auf die Nachzügler wartet. Es sind letztendlich dann doch fast alle Zuschauer, Fahrer, Spieler und Betreuer rechtzeitig in Unterweissach. Lediglich ein Elternpaar aus einem kleinen Dorf in den Löwensteiner Bergen erreicht wegen einem Problem bei der Zeitumstellung an der Sonnenuhr, Unterweissach erst zur 2. Hälfte des Spieles. Verpasst haben die beiden jedoch nicht sehr viel, Halbzeitstand 12:11 für die SG Weissach im Tal. In der 52. Minute lag die SG Bottwartal mit 3 Toren zurück beim Spielstand von 21:18. Tja und ab diesem Zeitpunkt wollten die verspätet pubertierenden Jungs aus dem Bottwartal doch noch gewinnen. Angetrieben von der im Sportzentrum Unterweissach ankommenden 4. Herrenmannschaft, gelang es in einem spannenden Endspurt die Jungs aus Unterweissach mit 24: 26 zu schlagen. Maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg der letzten Spielminuten, hatten die drei ausgeschlafenen, hellwachen B-Jugendlichen Tobias Rieker, David Kreisel und Chrissi Fein.

Tor: Sebastian Kreisel, Tobias Rieker.
Feld: Pascal Illg 7/4, Robin Kretschmar 7, Michael Krahl 2, Marius Mörsel 4, Björn Wölfl 1, Tobias Naumann 2, Jonas Bahmann 1, Mario Knapp, David Kreisel 2, Christian Fein.
Betreuer: Gerhard Doll, Dietmar Deuring