Die Black beauties der SG Bottwartal sind nicht nur in den fremden Hallen gern gesehen Gäste

Veröffentlicht am von Bernhard Rode.

SG steht auch im Schiedsrichterwesen 1a da und kann alle Vorgaben vom Bezirk und Verband erfüllen. Gute Mischung aus Jung und Alt macht das Besondere aus.

Zum wiederholten Mal ist es der SG Bottwartal gelungen Ihr Schiedsrichterkontingent zu erfüllen. In vielen Vereinen, nicht nur im Handballsport, ist dies schon lange nicht mehr üblich. Bei der SG Bottwartal besteht sogar ein kleiner Überhang an Schiedsrichtern. Die Black beauties, wie die Herren und Damen der Pfeife bei der SG Bottwartal liebevoll genannt werden, sind eine sehr gut gemischte und eingeschworene Gemeinschaft. Neben einigen alten Hasen an der Pfeife gelingt es den beiden Verantwortlichen für das Schiedsrichterwesen Thomas Sotzny und Michael Gramsch immer wieder Neulinge zu gewinnen. „In diesem Jahr werden Leopold Vogel und Yannick Zwirner die Prüfung zum Neuling ablegen und somit das Schiriteam der SG weiter verjüngen“, so Sotzny. Seit langer Zeit wird wieder ein Team den Sprung auf die HVW Ebene wagen. Mit dem Brüderpaar Dominik und Lars Salles wollen zwei junge Schiedsrichter diesen Schritt wagen. „Beide haben das Zeug dazu“, ist sich Ressortleiter Gramsch sicher und ergänzt, „wenn die beiden voll am Ball bleiben, können Sie es sogar in die überregionale Kader schaffen. Das wäre echt toll.“

Mit Heidi Salles, Fabian Goldfuß und Andreas Gramsch werden sich drei Schiedsrichter aus verschiedenen Gründen eine Auszeit nehmen. „Heidi studiert in Mainz. Sie macht alle Lehrgänge mit und wird auch sporadisch die Spieltage leiten. Fabian wird sich verstärkt um das Studium in Stuttgart kümmern und ebenfalls eine kleine Auszeit nehmen. Auf Grund einer langwierigen Verletzung wird Andreas erst einmal eine Pause einlegen. Weitermachen wird er auf jeden Fall“, so Sotzny. „Somit ist auch zukünftig mit der Erfüllung des Schiedsrichtersolls zu rechnen“, freuen sich die beiden Verantwortlichen für das Schiedsrichterwesen. Grinsend ergänzen Sie, „nur die Frage nach dem fahrbaren Untersatz für den jährlichen Schiedsrichterausflug stellt uns nun langsam aber sicher vor Probleme. Seit diesem Jahr reichen die beiden Kleinbusse vom letzten Jahr nicht mehr aus“. Als kleines Dankeschön für die Arbeit werden alle Schiedsrichter einmal im Jahr zu einem besonderen Ausflug eingeladen. So wohnten die „Pfeifen der SG“ im vergangenen Jahr einem Europapokalspiel von Frisch Auf bei. Auf die Frage, welcher Ausflug in diesem Jahr ansteht, geben sich beide Verantwortlichen bedeckt. „Wir verraten nichts, denn sonst ist die Überraschung ja weg“, betonen Sotzny und Gramsch.