Herren1: Florian Koch bleibt weiter an Bord der SG Bottwartal

Veröffentlicht am von Bernhard Rode.

„Ich will den Jungs helfen und mich weiter einbringen!“, beschreibt Koch die neue Situation. Noch zu Rundenende bat er überraschend um eine kleine schöpferische Auszeit. Gewiss wird er nicht bei allen Spielen da sein und auch nicht alle Trainingseinheiten mitmachen können, aber auf die Routine und die Abwehrstärke des erfahrenen Rückraumspielers will die SG nicht verzichten.

„Es freut uns riesig, dass Flo sich für die kommende Runde nochmals zur Verfügung stellt. Alle anderen Abgänge müssen wir irgendwie kompensieren bzw. haben Ersatz für diese Positionen gefunden, aber seine Führungsqualität hätte uns extrem gefehlt“, so ein glücklicher Sportchef Klaus Kübler. Auf Grund dessen, dass Koch beruflich sehr eingespannt ist, wird er nur phasenweise zur Verfügung stehen. „Das haben wir gewusst und gezielt in Kauf genommen“ kommentiert Kübler die Situation. Gerade die neuen Spieler finden in Florian Koch einen starken Rückhalt, der Ruhe und Abgeklärtheit in die Mannschaft bringt. „Man hat in den beiden Relegationsspielen gesehen, was er drauf hat“, so Trainer Jelinic.

Pünktlich zum Trainingsauftakt am 03. Juli ist somit eine Personalie geregelt und der Kader steht. Wobei die SG verantwortlichen noch mit dem einen oder anderen Spieler in Kontakt bzw. auch noch offen für weitere Verstärkungen sind. Am kommenden Sonntag startet die Württembergligamannschaft mit der athletischen IST Aufnahme in die schweißtreibende Vorbereitung. „Wir wollen im Bereich Fitness und Athletik einen neuen Weg gehen. Der komplette Bereich Athletik und Fitness wird an unseren medizinischen Partner TOP Team weitergegeben. Die Experten vom TOP Team werden uns die gesamte Saison begleiten. In der Vorbereitung zweimal die Woche je eine Stunde und dann während der Runde 1-mal die Woche. Damit wollen wir eine bewusste Trennung zwischen Technik und Taktik und dem athletischen und konditionellen Bereich sowie der Fitness. Über die 10 Wochen Vorbreitung wollen wir einen kontinuierlichen Aufbau dieser Bereiche ereichen so dass wir topfit in die Runde gehen können. Unserer Meinung nach ein Novum in der Handballbranche aber wir wagen den Schritt“ so der 2. Vorstand Andreas Gramsch. Auf Grund der langen Runde mit den beiden Relegationsspielen beginnen die Handballer bewusst später als üblich, „uns ist klar, dass wir in den ersten zwei bis drei Spielen noch nicht bei 100% sein werden, aber die Regeneration und eine vernünftige Vorbereitung sind uns wichtiger“, so Sportvorstand Kübler. Mit dem HVW Pokalspiel gegen den Drittligisten TSB Horkheim wird dann Ende August die heiße Phase der Vorbereitung eingeläutet. Anschließend folgt noch ein dreitägiges Trainingslager auswärts bevor es dann Mitte September in eine extrem harte Saison gehen wird.