Herren 1: Die zwei Gesichter der SG Bottwartal – Erneute Auswärtsniederlage in Altenstadt

Veröffentlicht am von Trainer.

Sch – Bei nicht gerade verkehrsfreundlicher Witterung machte sich die SG-Truppe um Coach Silvio Korn am Sonntagmittag auf die verhältnismäßig lange Reise nach Altenstadt.

 

Das Spiel begann durchaus viel versprechend für die Bottwartäler, schließlich konnte man sich über weite Strecken der ersten Halbzeit den Gastgebern erwehren und das Spiel ausgeglichen halten. Über 5:5, 8:7 und 12:11 ging es mit 15:13 in die Pause, was die SG zum Großteil ihrem kroatischen Torhüter Ivan Tolic zu verdanken hatte, der im ersten Durchgang eine phantastische Leistung auf´s Parkett brachte und mehrfach beste Torchancen der Hausherren zu vereiteln wusste.

 

Was sich im zweiten Spielabschnitt auf Seiten der SG abspielte lässt sich mit Württembergliga-Handball nur schwer beschreiben, man verfiel wieder in das alt bekannte Muster aus druck- und ideenlosem Angriffsspiel, zahlreichen technischen Fehlern und den daraus resultierenden Kontergelegenheiten für den Gegner. So konnte Altenstadt innerhalb von nur 10 Minuten einen 7-Tore-Vorsprung herausspielen, ohne für diese spielentscheidende Wendung einen besonderen Kraftakt aufbringen zu müssen. Die Hausherren bekamen den Sieg in dieser Phase auf dem Silbertablett serviert, es scheint momentan, als könne weder das chronisch leblose Mannschaftsgebilde, noch der Trainer Einfluss auf die Leistungseinbrüche im Spiel der SG nehmen.

 

Dass die Partie nicht in einem völligen Debakel für die Bottwartäler endete, ist Marc Hoffmann zu verdanken der in der Schlussviertelstunde ähnlich effektiv hielt, wie sein Kollege Tolic im ersten Durchgang.

Einen statistischen Beweis für den desolaten Auftritt der SG im zweiten Durchgang stellen die acht 2-Min-Strafen in Halbzeit zwei dar, davon musste man allein zwischen der 30. und der 45. Minute drei Mal in doppelter Unterzahl agieren.

 

So wartet die SG Bottwartal auch weiterhin auf die ersten Punkte des neuen Jahres und es bleibt zu hoffen, dass die Leistung im kommenden Heimspiel den Fans mehr Freude bereitet.