Damen 1: Unnötige Niederlage in Wiernsheim – Unglaubliches Verletzungspech im letzten Rundenspiel

Veröffentlicht am von Trainer.

Sch – Die Damenmannschaft des TSV Wiernsheim konnte sich am vergangenen Samstag endgültig den Titel des größten Angstgegners der SG-Ladies sichern, nachdem auch das zweite Punktspiel in dieser Bezirksligarunde an die Badenerinnen ging. Die SG Bottwartal als sicherer Teilnehmer an der Aufstiegsrelegation kann das sportlich bis auf seinen Vorbereitungscharakter für die Relegationsspiele bedeutungslose Spiel getrost abhaken, ungemein schwerer wiegen jedoch die drei verletzungsbedingten Ausfälle, die das Team von Trainer Jörg Bauer am Samstag erleiden musste.

 

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt, die Gastgeberinnen starteten engagierter in die Partie und konnten sich über weite Strecken der ersten Halbzeit in Führung halten. Die Bottwartälerinnen bekamen besonders Bezirksliga-Toptorschützin Julia Winkler nie in den Griff, die somit keine großen Schwierigkeiten hatte, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken.

 

Die zweite Spielhälfte verlief zunächst besser aus Bottwartäler Sicht und man merkte den jungen Spielerinnnen um Captain Julia Könninger deutlich an, dass sie sich für die Hinspielpleite revanchieren wollten. Mitte der zweiten Hälfte führten die SG-Ladies konsequenterweise mit drei Toren. Dass dieses Spiel der Bauer-Truppe trotz seiner fehlenden tabellarischen Brisanz in derart negativer Erinnerung bleiben würde, war alleridngs nicht vorherzusehen. Mit Lisa Kümmerlen, Lena Frank und Juliane Siegele erwischte es nacheinander drei Leistungsträgerinnen, die verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen mussten und die Falten im Gesicht von Trainer Jörg Bauer nachhaltig vertieften. Dass nach dieser dramatischen Schwächung ein Bruch in das Spiel der jungen Mannschaft kam, ist gleichermaßen verständlich wie irrelevant im Angesicht der Tatsache, dass man drei Leistungsträgerinnen für die Relegationsspiele verloren hat.

 

„ Vor dem Hintergrund dass wir mit drei wichtigen Spielerinnen nicht für die Relegation planen können erscheint mir die heutige Niederlage vergleichsweise unwichtig. Lisa, Lena und Juliane werden uns in der Vorbereitung auf die Duelle mit AbsUbaScho fehlen und das ist definitiv ein großes Handicap, mit dem wir umzugehen lernen müssen, “ zeigte sich der SG-Coach nach dem Spiel geschockt.

 

Nun bleibt abzuwarten, wie sich die Situation im SG-Lazarett in den kommenden Tagen entwickelt. Man kann nur hoffen, dass alle Spielerinnen rechtzeitig fit werden, um zur „Operation Landesliga“ ihren möglichst großen Beitrag leisten zu können.

 

Ein ernstzunehmendes Event steht allerdings noch an, bevor die Vorbereitung auf die Relegationsspiele beginnen kann: Das Final Four im Bezirkspokal, für das sich die Bauer-Truppe als einziger auf Bezirksebene spielender Teilnehmer qualifizieren konnte.