Herren 1: Saisonstart vor eigenem Publikum – SGB Paradebeispiel für Theorie der Erfolgsfaktoren – Horkheim 2 unangenehmer Gegner zum Rundenauftakt – Fischer: „Sind bereit!“.

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Sch – Michael Stettner brachte es nach der knappen Pokalniederlage gegen Neckarsulm auf den Punkt: „Endlich macht es wieder Spaß hier auf dem Feld zu stehen!“. Was die Bottwartäler Nummer 24 damit ausdrückt spiegelt die Stimmung wider, die im gesamten Verein derzeit Herrscht: Aufbruch, Motivation, Zusammenhalt und Erfolgshunger.

Nach einem wahrhaftigen Seuchenjahr, welches von Anfang an durch Missverständnisse, schlechte Stimmung, noch schlechtere Leistungen und ein Team, das keines war geprägt wurde, scheint nach einer turbulenten wie zielstrebigen Sommerpause der gesamte Verein an die goldenen Zeiten des doppelten Aufstiegs von der Bezirks- in die Württembergliga anknüpfen zu wollen.

Als Matthias Sammer bei seiner Antrittsrede als neuer Sportvorstand beim glorreichen FC Bayern München über die für Erfolg existenziell wichtige Struktur einer Mannschaft sprach, konnte man diese bei der Landesligamannschft der SG größtenteils bereits erkennen: Die runderneuerte Mannschaft verfügt über eine in der Vorbereitung gewachsene Hierarchie, es hat Leitwölfe wie Dennis Saur, Hannes Kurz und Markus Käfer, Arbeiter wie Volker Widmann oder Sebastian Schmitz und ebenso die von Sammer als Individualisten beschriebenen Einzelkönner wie Markus Rossmeier, Damir Marjanovic oder Saur, die zusätzlich zu ihrem Einsatz fürs Team ein Spiel auch im Alleingang entscheiden können, „wenn´s pressiert“.

„Wir sind bei der Kaderplanung für diese Saison sehr schnell zu der Erkenntnis gelangt, dass wir den Neuaufbau nicht allein auf den Schultern junger, entwicklungsfähiger Spieler würden tragen können, zumindest nicht in der Form, wie es unsere sportlichen Ambitionen erfordern. Ausserdem muss man ehrlicherweise sagen, dass die Arbeit im Jugendbereich erst in 3-5 Jahren

Früchte in der ersten Mannschaft tragen wird, weshalb wir unseren Kader qualitativ bereichern wollten“, gibt der sportliche Leiter Udo Klaudt Einblick in die Planungen des SG-Gremiums.

Am kommenden Samstag endet nun also eine gleichermaßen lange wie schweißtreibende Vorbereitung und bis auf einige Blessuren, bzw. Trainingsrückstand aufgrund vorheriger Verletzungen in den letzten Wochen stehen Fischer alle Mann zur Verfügung, nur Giuseppe Galluccio und Dietmar Schalzried werden am Samstag urlaubsbedingt fehlen.

Mit der TSB Horkheim 2 erwartet Fischer einen unangenehmen Gegner, der seiner Mannschaft im Kampf um die ersten zwei Punkte sicherlich alles abverlangen wird: „Wir erwarten einen physisch starken Gegner, der sich eben dieser Stärke bedienen wird, um zum Erfolg zu kommen. Horkheim besticht weniger durch seine komplexe Spielanlage, als vielmehr durch Kraft, Einsatz und Durchsetzungsvermögen. Da gilt es für meine Männer dagegenzuhalten“, gibt Rolf Fischer die Marschroute vor.

Heiß wie das sprichwörtliche Frittenfett auf das erste Punktspiel vor neuer, heimischer Kulisse ist Spielgestalter Dennis Saur, der sein Team am Samtag zum ersten von hoffentlich vielen Siegen in dieser Saison führen soll: „Horkheim ist eine junge, physisch starke Mannschaft, aber ich muss ehrlich sagen, dass mich das nicht interessiert. Wir haben wochenlang hart trainiert und sind topfit, ausserdem spielen wir zu Hause, vor unseren eigenen Fans, in unserer Halle, da zählt nur der Sieg!“

Am kommenden Samstag, 20.00 Uhr, startet die SG Bottwartal in die Landesligasaison gegen die TSB Horkheim 2, für lukullisch einwandfreie Bewirtung sorgt wie immer das SG Gastro-Team, für beste Stimmung werden hoffentlich das Team auf der Platte und Sie auf der Tribüne sorgen.

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