Handballleckerbissen wird im Bottwartal eingeläutet

Veröffentlicht am von Ilka Korn.

Die Herren der  Zweitligamannschaft der SG BBM Bietigheim treffen am 15. August 2013, um 19:30 Uhr, in der Beilsteiner Langhanshalle auf den diesjährigen Kroatischen Meister; Pokalsieger, Gewinner der SEHA-Liga und Champions League –Teilnehmer 2012/2013 RK Zagreb.

RK Zagreb ist das Aushängeschild des kroatischen Handballs und mit dem EU-Beitritt am 1. Juli 2013 Kroatiens wird sich der Serienmeister  dem europäischen und vor allem dem deutschen Handballpublikum sicherlich noch mehr präsentieren.

Zahlen und Fakten zum RK Zagreb Zagreb

RK Zagreb ist Rekordgewinner in Kroatien sowohl im Pokal als auch in der Meisterschaft. Auch hat er zweimal den Europapokal der Landesmeister gewonnen und stand viermal im Champions League Finale. Frühere Namen des Vereins sind Badel 1862 Zagreb (1992–1995 und 1997–2001), Banka Croatia Zagreb (1996); seit Februar 2007 wird der Verein in Kroatien unter RK Croatia Osiguranje Zagreb geführt. Croatia Osiguranje ist der Name des neuen Hauptsponsors.

In den letzten Jahren machte der Verein Schlagzeilen mit einer Trainerentlassung und dem radikalen Umbruch in der Mannschaft. So wurde im April 2012, wenige Tage vor dem Viertelfinal-Hinspiel in der Handball-Champions-League gegen den THW Kiel, der Trainer Ivica Obrvan entlassen. Auslöser dieser Entscheidung war die unerwartete 29:30-Halbfinalniederlage des kroatischen Serienmeisters n der multinationalen SEHA-Balkan-Liga 2012 gegen Vardar Skopje. Daraufhin übernahm der kroatische Männer-Auswahlcoach Slavko Goluza die Verantwortung auf der Trainerbank, der als Spieler auch beim Bundesligisten TuS Nettelstedt-Lübbecke aktiv war, das Team als Interimstrainer. Goluza feierte als Spieler zwei Olympiasiegertitel und führte die Kroaten bei der Europameisterschaft in Serbien im Januar 2012 als Coach zum Gewinn der Bronzemedaille.

Zahlreiche Abgänge im Sommer 2012

Im Zuge eines Neuaufbaus und einer Reduktion des Budgets trennte sich Zagreb von zahlreichen namhaften Spielern wie Ivano Balic (Atletico Madrid), Marin Sego (Wisla Plock), Manuel Strlek (KS Kielce), Marko Kopljar (Paris Saint-Germain HB). Namhaftester Zuzug war Keeper Mario Kelentric (bisher Melsungen). Im Vergleich zu den Jahren davor war Zagreb zur Saison 2012/2013 nominell schwächer geworden. Die hauptsächlich aus dem Inland und der weiteren Balkanregion verpflichteten neuen Spieler sind mittlerweile auf einem sehr guten Kurs, wie die zurückliegende erfolgreiche Saison 2012/2013 belegt. Bis auf Skoko und Spiler besteht der Kader aus lauter Kroaten.

Erfolge 2012/2013

In der Saison 2012/13 wurde Zagreb erneut, seit 1991 ununterbrochen, Kroatischer Meiste, Pokalsieger und SEHA-Liga-Gewinner. In der Champions League 2012/2013 spielte Zagreb in der Vorrunden – Gruppe D gegen SC Pick Szeged, Dinamo Minsk, Kadetten Schaffhausen, den CL-Finalisten FC Barcelona und die Füchse Berlin. Den Einzug ins Achtelfinale verpassten sie.

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Kader 2012/2013

Tor: Mario Kelentric, Ivan Stevanovic, Filip Ivic. –

Rückraum Mitte: David Spiler/SLO, Josip Valcic, Ante Kaleb.

Rückraum rechts: Luka Stepancic, Luka Sebetic

Rückraum links: Tonci Valcic, Marko Matic, Domagoj Srsen

Flügel rechts: Zlatko Horvat, Bruno Butorac, Jerko Matulic, Lovro Sprem

Flügel links: Stipe Mandalinic, Lovro Mihic, Hrvoje Batinovic

Kreis: Bojan Skoko/BIH, Ilija Brozovic, Marino Maric.

Titel:

Europapokalsieger der Landesmeister: 1992, 1993

Finale Champions League: 1995, 1997, 1998, 1999

Europäischer Supercupsieger: 1993

Jugoslawischer Meister: 1948, 1949, 1954, 1956, 1957, 1962, 1963, 1965, 1989

Kroatischer Meister: 1989, 1991 bis 2013

Jugoslawischer Pokalsieger: 1962

Kroatischer Pokalsieger: 1991 bis 2000, 2003 bis 2013

Zudem hat Zagreb die diesjährige SEHA Liga gewonnen in der spielen  Mannschaften aus Mazedonien, Kroatien, Bosnien, Slowakei und Weißrussland diese Runde spielen die Mannschaften neben ihren Ligen!

Zahlen und Fakten zur SG BBM Bietigheim SG_BBM_Bietigheim_Logo

Die SG ist ein Zusammenschluss den drei Traditionssportvereine TSV 1848 Bietigheim, TV Metterzimmern 1899 und Spvgg Bissingen 1899. Der größte Erfolg der Herrenmannschaft wurde im Jahre 2005 mit dem Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga gefeiert, welcher man bis heute angehört.

Die Bietigheimer bereiten sich momentan auf ihr letztes Saisonspiel beim Meister Bergischer HC in der 2. Bundesliga vor, die sie mit einem hervorragenden 4. Platz abschließen werden. In die Sommerpause starten sie mit einem Mannschaftsausflug nach Mallorca. Dann beginnt bei der SG BBM eine neue Trainer-Ära mit Hartmut Mayerhoffer, dem sein Vorgänger Jochen Zürn eine intakte und erfolgreiche Mannschaft hinterlässt.

Aktueller Kader 2012/2013  2. Bundesliga

Bietigheim Quelle: SG BBM Bietighiem

Hinten von links: Pierre Freudl, Christian Heuberger, Robin Haller, Patrick Rentschler, Philipp Schulz, Thorsten Salzer, Timo Salzer, Tim Coors, Tassilo Heling (eingeklinkt), André Lohrbach, Fabian Bohnert
Mitte von links: Simon Kerst (Physiotherapeut), Heike Gaiser (Physiotherapeutin), Milko Hess (Leit. Physiotherapeut), Dr. Georgios Karavalakis (Arzt), Dr. Christoph Lukas (Mannschaftsarzt), Dr. Pavel Dolezel (Arzt), Marco Wolf (Organisation), Jens Rith (Teammanager), Sven Scheerschmidt (Co-Trainer), Jochen Zürn (Trainer), Timo Schön (Geschäftsführer)
Vorne von links: Marco Rentschler, Hendrik Schoeneck, Nils Boschen, Marvin Heinz (alle 4 aus dem Nachwuchskader), Milos Hacko, Pascal Welz, Andreas Blodig, Christian Schäfer, Pascal Durak

Die Erfolge des Männerteams der SG BBM Bietigheim
1997/1998 Aufstieg in die Verbandsliga
1999/2000 Aufstieg in die Oberliga
2000/2001 Aufstieg in die Baden-Württemberg-Oberliga
2001/2002 Aufstieg in die Regionalliga
2004/2005 Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd
2009/2010 Platz 6 in der 2. Bundesliga Süd
2010/2011 Qualifikation für die deutschlandweite 2. Bundesliga
2011/2012 Platz 9 in der 2. Bundesliga
2012/2013 Platz 4 in der 2. Bundesliga

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