„Jeder Mannschaftsspieler muss auch ein Individualspieler sein…

Veröffentlicht am von Ilka Korn.

 …und nur wer das verinnerlicht hat wird auch mit einer Mannschaft Erfolg haben“

Nicht nur diese markanten Worte des Volleyball Bundesligatrainers Hans-Peter Müller-Angstenberger waren die Weiterbildung wert. Insgesamt 6 Funktionäre der SG Bottwartal haben sich am gestrigen Mittwoch beim Sportforum des Winghofer medicum weiter- und fortgebildet. Das Sportforum, mit über 120 Teilnehmer eine durchdachte und sinnvolle Veranstaltung, stand in diesem Jahr unter dem Motto „Sport trifft Medizin“. Neben den medizinischen Fachleuten aus dem Winghofer medicum waren auch ehemalige Profisportler und aktuelle Bundesliga- sowie Nationaltrainer vor Ort.

Im ersten Teil des Forums ging es um die Berührungspunkte von Sport und Medizin. Insbesondere wurden für verschiedene Fachgebiete die operative Möglichkeiten aber auch Vorbeugung und Reha bildhaft dargestellt und erläutert. Folgende Themenschwerpunkt So wurden die Themen Sportlerleiste (J. Schwarz), vorderes Kreuzband (Dr. med. Harald Hertel, Mannschaftsarzt der SG Bottwartal), Schulterverletzung (Dr. med. Sascha Goebel), Rückenschmerzen (Prof. Dr. med. Duffer) und die sportliche Aktivität mit Knieprothese (PD. Dr. med. Schwitalle) in jeweils 20 minütigen Vorträgen vorgestellt. Nach dem Ende der Vorträge leitet Dr. Hallmaier (Mannschaftsarzt der deutschen Nationalmannschaft) zur Podiumsdiskussion über.

Zum Berührungsbereich „Trainer, Sport & Medizin“ kamen der ehemalige Fußballprofi Reiner Geyer, aktuell Co Trainer des Fußballbundesligisten Eintracht Frankfurt, Hans-Peter Müller-Angstenberger, Trainer der Volleyballbundesliga Mannschaft des TV Rottenburg und Theologe sowie der ehemalige Bundesligaspieler, Welt- und Europameister sowie aktueller Trainer der DHB Junioren und der Kadetten Schaffhausen Markus „Schorsch“ Baur zu Wort. Gekonnt entlockte Moderator Jürgen Schieck als ehemaliger Fußballprofi und Sportmoderator im „Sport im Dritten“ den Podiumsgästen manch Wissenswertes aus der aktuellen Arbeit als Trainer und insbesondere im Hinblick auf die Zusammenarbeit der medizinischen Abteilung und dem Trainerstab.

Anlässlich des abschließenden Chat im Foyer mit den medizinischen Fachleuten sowie mit den Podiumsgästen stellt die SG ihr medizinisches Konzept vor. Bei allen Gesprächen war der gleiche Tenor zu erkennen – die SG ist mit Ihrem medizinischen Konzept und der Kooperation mit dem Winghofer medicum, TOP Team und den Zahnärzten Mayer, Pastor und Schwäbe sowie dem Dentallabor Weissert (Zahnschutz) ein Aushängeschild und im Breiten- sowie beginnenden Leistungssport einzigartig.

Der Leiter des Winghofer medicum Dr. Berthold Hallmaier  brachte es im Gespräch mit SG Vorstand Gramsch auf den Punkt, „gerade im Breiten- und beginnenden Leistungssport sowohl bei den Aktiven aber noch viel mehr bei den Jugendlichen […und Kindern… Anm. SG] ist ein medizinisches Konzept besonders wichtig. In vielen Fällen vergeht einfach zu viel Zeit bis Experten aufgesucht werden. Zuerst wird das Problem verdrängt, dann wird versucht über den Hausarzt das Thema in den Griff zu bekommen und erst dann werden wir Spezialisten aufgesucht. Es liegt an den Sportler selbst, ob und wie schnell Sie wieder auf die Beine kommen und beschwerdefrei trainieren und spielen können. Die SG Bottwartal ist hier mit Sicherheit ein leuchtendes Beispiel. Nun kommt es darauf an, wie es die Spielerinnen und Spieler annehmen“.

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