Herren2: GSV Hemmingen – SGB 2 – 27:29 (10:11)

Veröffentlicht am von Bernhard Rode.

Schwaches Spiel – trotzdem gewonnen!

Am Samstag den 19.10.2013 trat man gegen die bisher nur einmalig erfolgreiche Hemminger Mannschaft an. Dadurch belegt der GSV zwar einen der hinteren Tabellenplätze, allerdings konnte sich diese Mannschaft im letzten Spiel mit sieben Toren Differenz gegen die SG LB-Eglosheim durchsetzen und war demnach nicht zu unterschätzen.

Die jungen Hemminger waren von Beginn an hochmotiviert und spielten befreit auf. Vor allem von den Rückraumraumpositionen musste man immer wieder leichte Tore des Gegners hinnehmen. Im Gegenzug verrannte man sich oft im Angriff und erzielte gegen eine 5:1 Abwehr nur selten gut freigespielte Tore. Somit stand nach 30 Minuten ein mageres 10:11 für die SGB 2 zu Buche.

Auch in der 2. Halbzeit ließ die SGB 2 den konsequenten Druck zum Tor, und den motivierten Spielwillen vermissen. Nur phasenweise war ein Hauch von Aggressivität zu spüren, zu Vergleichen mit einer Grünphase bei einer Ampel – immer zu kurz und schlägt auf gelb um sobald man sich nähert. Der GSV hingegen konnte weiterhin zahlreiche Tore aus dem Rückraum erzielen, wohingegen man vor allem dank der freigespielten und treffsicheren Außenspieler dieses unbefriedigende Spiel über die Runden brachte.

Dass in dieser Saison einerseits keine Aussage über das spielerische Vermögen auf Basis des Tabellenstandes getroffen werden kann, bestätigte sich auch in diesem Spiel wieder. Andererseits ist die Bezirksklasse in diesem Jahr sehr ausgeglichen und Fehler werden postwendend bestraft. Daher gilt es nun mehr denn je die eigenen Stärken zu nutzen und wesentlich konsequenter zu handeln um sich im oberen Teil der Tabelle festsetzen zu können.

Die SGB 2: Trainer Jürgen Gansky / Im Tor: Dominik Salles und Mike Ringle / Auf dem Feld: Michael Stettner, Daniel Bosniak (2), Steffen Haag (8), Michael Frank (4), Michael Pichl (3), Jonas Bertsch (2), Alexander Winter (3/1), Michael Salwat (1), Hannes Kurz (3), Jochen Dietz, Alexander Kranich (3), Stefan Kleinbach.