HBUL 2014: Starke Zweite Halbzeit bringt den Sieg für die WILD BOYS in Beilstein – Martin Kienzle überragender Spieler mit 12 Toren

Veröffentlicht am von Ilka Korn.

Handball Bundesliga unterm Langhans 2014

TuS N-Lübbecke – TV Bittenfeld 26:31(15:13)

Starke Zweite Halbzeit bringt den Sieg für die WILD BOYS in Beilstein – Martin Kienzle überragender Spieler mit 12 Toren

Der TuS N-Lübbecke bestritt am Dienstagabend, während seines Trainingslageraufenthaltes in Altensteig, in der Beilsteiner Langhanshalle sein viertes Testspiel in der Vorbereitung gegen Zweitligist TV Bittenfeld. Den Ostwestfalen stand der verletzte Frank Løke nicht zur Verfügung. Neuzugang Christian Klimek wurde am Kreis in Halbzeit 2 von Ales Pajovic abgelöst und so kam Jannik Borcherding von LIT Handball NSM auf Linksaußen zum Einsatz.
Die WILD Boys mussten weiterhin auf die verletzten Spieler Tobias Schimmelbauer, Simon Baumgarten und Patrik Kvalvik verzichten. Dem nicht genug, meldeten sich auch Djibril M´Bengue und Dragan Jerkovic als nicht spielfähig. So rückten Alexander Bischoff und Tom Kuhnle vom Perspektivteam in den Kader nach. Am Ende kassierten die Rot-Schwarzen eine recht deutliche Niederlage und mussten dem Kräfteverschleiß Tribut zollen. Bittenfeld wirkte trotz der dünnen Personaldecke frischer und erspielte sich in der zweiten Spielhälfte den verdienten und zur Freude von Trainer Jürgen Schweikardt ein wenig überraschenden 26:31-Sieg gegen das Team von Dirk Beuchler.
“Wir haben bis jetzt ein hohes Pensum gerade im athletischen Bereich absolviert, das hat sich im Spiel natürlich bemerkbar gemacht. Die Jungs waren platt und daraus resultieren auch die vielen technischen Fehler und Fehlwürfe im Angriffsverhalten. Der TV Bittenfeld hat aber auch einen starken Auftritt hingelegt und unsere Fehler konsequent ausgenutzt, das muss man neidlos anerkennen”, zieht TuS-Trainer Dirk Beuchler sein Fazit nach der Partie.
Über ein 5:3 (10.), 8:8 (20.) behielt das stärkste „Dorf“ bis zum Halbzeitpfiff mit 15:13 die Oberhand, in der zum Teil hart umkämpften Begegnung. Jürgen Müller im Tor der WILD BOYS war es immer wieder zu verdanken, dass der TVB durch seine Paraden den Abstand zum Erstligisten in Grenzen hielt oder sogar zum Ausgleich kam. Martin Kienzle setzte zu Beginn der zweiten Halbzeit dem Spiel seinen Stempel weiter auf. Sicher verwandelte er die Strafwürfe und war auch aus dem Rückraum für den TVB erfolgreich, so dass am Ende 12 Treffer für ihn zu Buche standen. Ab der 40. Minute drehte Bittenfeld das Spiel. Richard Wöss scheiterte in dieser Phase zweimal vom 7m-Punkt an Jürgen Müller und die WILD BOYS bauten ihre Führung durch Finn Kretschmer und Dominik Weiß zum 17:21 aus. Die Müdigkeit in den Reihen des TuS war sowohl im Angriffs- als auch im Abwehrverhalten zu spüren. So hatte Bittenfeld ein leichtes Spiel verlorengegangene Bälle des Gegners über schnelle Tempogegenstöße im Tor von Malte Semisch, der die zweite Halbzeit für Nikola Blazicko kam, zu versenken.

TuS N-Lübbecke: Blazicko (1.HZ), Semisch (2. HZ) – Vukovic (2), Langhans (6), Tauabo (1/1), Borcherding (2), Pieczkowski (1), Pajovic (3), Wöss (2/1), Dissinger (1), Schubert (3), Schöngarth (3), Klimek (1), Remer (1)

TV Bittenfeld: Müller (1.-45.), Sdunek (45.-60.) – Schöbinger (2), Kienzle (12/6), Kuhnle (1), Weiß (5), M. Schweikardt, Friedrich (4), Bischoff, Seiz (2), Heib (1), Kretschmer (4)

Zuschauer: 300

Gelbe Karte: TuS N-Lübbecke (Langhans, Schöngarth) – TV Bittenfeld (Kienzle)

Zeitstrafen: TuS N-Lübbecke 8 Minuten ( Pajovic, Dissinger, Schöngarth, Remer)

Spielfilm: 2:1 (5.), 5:3 (10.), 6:5 (15.), 8:8 (20.), 11:11 (25.), 15:13 (30.) – 16:16 (35.), 17:20 (40.), 18:24 (45.), 20:25 850.), 22:28 (55.), 26:31 (60.)

 

Ilka Korn (SGB)

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