Damen 1: Neuzugang beim Landesligateam – Nina Schump

Veröffentlicht am von Ilka Korn.

SGSB: Hallo Nina. Zuerst einmal herzlich Willkommen bei der SG Schozach-Bottwartal. Es freut uns, dass du dich für unsere Damen entschieden hast und am Projekt Aufstieg in die WL mitarbeitest. Du bist zumindest in Beilstein und Gronau kein handballerisch unbeschriebenes Blatt aber dennoch wollen wir dich vollumfänglich vorstellen. Kannst du dich in kurzen Sätzen unseren Fans vorstellen.

Nina Schump: Ja gerne stelle ich mich den Fans vor. Ich heiße Nina Schump und bin 19 Jahre alt. Zurzeit besuche ich das Ernährungswissenschaftliche Gymnasium in Ludwigsburg.

SGSB: Welche Position spielst du und wo hast du deine handballerischen Erfahrungen gesammelt?

Nina Schump: Ich spiele am Kreis und habe meine handballerischen Erfahrungen beim SKV Oberstenfeld und TV Großbottwar gesammelt

SGSB: Du bist reichlich spät vom TV Großbottwar das Tal aufwärts gewechselt. Was waren deine Beweggründe für einen Anschluss an die neu formierte SG Schozach-Bottwartal?

Nina Schump: Ich möchte mich sportlich und persönlich weiterentwickeln und sehe daher mehr Chancen über höhere Spielanteile in der Landesliga. Zudem war die SG Bottwartal mir noch nie fremd, da meine Schwester schon eine längere Zeit dort spielte.

SGSB: Der neue Trainer Ralph König ist dir ja aus Großbottwarer Zeiten bekannt, dazu kommt noch Nico Löbich, den du sicherlich auch kennst. Beide haben das Glück, dass sie ihren aktuellen Landesligakader aus den beiden ehemaligen Kadern der SG AbsUbaScho und SG Bottwartal zusammenstellen können. Mit Sicherheit auf der einen Seite Glück aber auch eine enorm schwierige Aufgabe. Worin siehst du deine Stärken und wo kannst du die Mannschaft weiterbringen?

Nina Schump: Meine Stärke liegt definitiv in meiner Größe, somit bin ich sehr flexibel einsetzbar und schaffe in Angriff am Kreis viele Freiräume für meine Rückraumspielerinnen. Da man Spiele aber vornehmlich in der Abwehr gewinnt, versuche ich dort mein Bestes und hoffe die Mannschaft dadurch zu unterstützen.

SGSB: Mit Theresa Müller und Janina Spieth aber auch mit Sara Kauth hat die Mannschaft drei Führungsspielerinnen, die auch in kritischen Phasen das Heft in die Hand nehmen können. Lässt es sich mit der Gewissheit, dass drei erfahrene Handballerinnen im Kader sind befreiter aufspielen oder funktioniert eine Mannschaft nur als Gemeinschaft?

Nina Schump: Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass die Mannschaft als Gemeinschaft funktioniert. Jedoch in Situationen in denen es heikel werden kann, ist es auch mal gut Führungsspielerinnen zu haben, welche das Zepter in die Hand nehmen können.

SGSB: Ziele, auf die man hinarbeitet sind nicht nur im Leben sondern auch im Sport absolut wichtig. Nun kollidieren im Sport immer die persönlichen Ziele mit den Zielen der Mannschaft oder doch nicht? Was sind deine Ziele und was sind die Mannschaftsziele für die kommende Saison?

Nina Schump: Das Mannschaftsziel ist es in der Landesliga im oberen Drittel mitzuspielen und eventuell auch den Aufstieg zu schaffen. Meine persönlichen Ziele sind zunächst einmal die vollständige Integrierung in die Mannschaft, mich weiter zu entwickeln und weiterhin viel Spaß am Handball zu haben.

SGSB: Nun hast du ja die ersten Trainingseinheiten in den Knochen und das erste große Highlight mit dem Spiel gegen Haukar aus der Isländischen ersten Liga steht bevor. Wie ist dein bisheriger Eindruck von deinen Mitspielerinnen, von den Trainern und überhaupt von der SGSB? Hast du schon einmal gegen eine internationale Mannschaft gespielt. Geht man da mit einer anderen Einstellung ins Spiel oder ist es ein Spiel wie jedes andere auch?

Nina Schump: Mein erster Eindruck der SGSB ist sehr positiv. Ich wurde sehr schnell und freundlich aufgenommen und habe mich gleich sehr wohl gefühlt. Mein Trainer Ralph König begleitete mich ja schon in der Jugend in der wir gemeinsam viele Erfolge feiern konnten, daher mache ich mir da keine Sorgen ;) Ebenso ist mir Nico Löbich auch nicht unbekannt gewesen und freue mich auf eine kommende Saison mit ihm. Einige meiner Mitspielerinnen kenne ich vom TV Großbottwar. Da ich hier in der Region aufgewachsen bin, sind mir natürlich auch noch andere aus der Mannschaft bekannt, daher ist das Klima in der Mannschaft ziemlich gut. Durch Trainingslager in Dänemark (während meiner Jugend) habe ich schon Erfahrungen gegen internationale Mannschaften gesammelt. Ich freue mich auf das Spiel gegen Haukar, da ich so noch mehr Erfahrungen sammeln kann und es ein anderes Feeling ist, als gegen Mannschaften aus dem Bezirk zu spielen.

SGSB: Nina, nochmals herzlich Willkommen bei uns. Danke, dass du für das Interview zur Verfügung gestanden hast. Wir wünschen dir viel Erfolg und auf jeden Fall eine verletzungsfreie Saison…