wA-Jugend: Weibliche A-Jugend kämpft sich zum ersten BWOL-Sieg

Veröffentlicht am von Ilka Korn.

Die Schozach-Bottwartal startete nach ihrem Jugendbundesligaausflug in Leverkusen am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen Hugsweiher/Lahr sehr konzentriert und mit einer 4:1 Führung. Dann kam aber unerklärlicherweise ein Einbruch und Lahr glich mit 2 Tempogegenstößen und einem Rückraumtor zum 4:4 aus. Lahr bekam dann eine 2 Minuten-Strafe. Daraufhin monierte der Lahrer Trainer diese Schiedsrichterentscheidung und beleidigte anschließend den Schiri, daraufhin gab es eine rote Karte gegen ihn. Die A-Jugend-Mädels hatten dann eine 6:4 Überzahl, welche allerdings nur zu einer 5:4 Führung genutzt wurde. Bis zur Halbzeit führten die SchoBott-Mädels immer mit ein oder zwei Toren, konnten sich aber nicht entscheidend absetzen und der Halbzeitstand war dann 15:15. Ein miserabler Start in die zweite Halbzeit bescherte dann einen 15:19 Rückstand und Trainer Michael Stettner musste eine Auszeit nehmen. Bis zum 18:22 rannten die A-Jugend-Mädels dem 4-Tore-Rückstand nach. Dann aber bäumten sich die jungen Damen auf und brachten die altbekannte Willensstärke auf das Feld: Kampf um jeden Ball, „Durchtanken durch die gegnerische Abwehr“ und hinten dicht machen. Über ein 20:22, 21:23 konnte endlich der Ausgleich zum 23:23 in der 47. Minute geschafft werden. Die Lahrer Rückraumschützin mit der Nummer 11, welche schon zahlreiche Tore geworfen hatte, wurde mit der dritten Zeitstrafe belegt und ab da hatten die Lahrerinnen keine Alternativen und Ideen mehr gegen unsere Abwehr. In der 48. Minute dann die erste Führung für die Stettner-Truppe mit 24:23, welche dann auf 26:23 ausgebaut werden konnte, auch weil Sammi hinten 2 Angriffe entschärfen konnte und auch einen 7m gehalten hat. Diesen 3 Tore-Vorsprung ließen sich die A-Jugend-Mädels nicht mehr nehmen und spielten das Spiel souverän mit 30:27 nach Hause. Fazit dieses Spiels: Nach dem „Hoch“ in der Bundesliga müssen die SchoBott-Mädles auch in der BWOL konzentrierter ihre Spiele angehen, um die Gegnerinnen nicht ins Spiel kommen zu lassen.