wA1-BWOL: SG Aufholjagd wird nicht belohnt!

Veröffentlicht am von Thomas Bossert.

Bei strahlendem Sonnenschein sind die SG Mädels und ein paar unentwegte Fans nach Freiburg zum Spitzenreiter der BWOL aufgebrochen. Leider konnte die A-Jugend nur 8 Feldspielerinnen, aber immerhin 3 Torhüterinnen aufbieten. Der Verletztenstand ist zurzeit sehr hoch und wird hoffentlich bis Weihnachten wieder niedriger.

Das Spiel wurde von zwei komplett unterschiedlichen Halbzeiten geprägt. Nach 3 Minuten ging Freiburg in Führung, doch mit zwei schnellen Kontern wurde eine 1:2 Führung erreicht. Über 2:4, 3:5 und 5:6 konnten die Mädels die Führung behaupten, dann aber kippte diese Halbzeit zugunsten des Gegners. Die SG-Tormädels konnten zwar zwei 7m entschärfen, aber die Ballverluste häuften sich, Schrittfehler und schwache Schüsse führten den Gegner über ein 8:6 auf eine 10:6 Führung. Zusätzlich musste die SG noch 2 Minuten in Unterzahl spielen. Auch eine Auszeit von Trainer Stettner in der 18. Minute konnte das Blatt nicht wenden und Freiburg zog mit zwei schnellen Kontern auf 13:7 davon. Die zweite Auszeit brachte den SG-Mädels wieder etwas Luft und Mut und bei einem 14:8 Rückstand ging es in die Pause, allerdings wurde kurz zuvor wieder eine 7m-Chance liegengelassen.

Mit neuem Mut gingen die jungen Damen nach der Pause ins Spiel, die Abwehr wurde langsam besser, trotzdem erhöhten die Freiburgerinnen auf 16:8. Dann kamen die entscheidenden Minuten von Selina. Innerhalb von 5 Minuten brachte Sie mit 5 Toren, davon 2 sicher verwandelten 7m, die SG wieder zurück ins Spiel (13:16). Die Abwehr stand bombenfest, Anni und Isabell erzielten den umjubelten 16:16 Ausgleich. Diese Aufholjagd kostete sehr viel Kraft und es ging jetzt hin und her. Beim 18:18 wusste niemand in der Halle wie das Spiel ausgehen würde. Nach zwei unglücklichen Aktionen von uns konnten die Freiburgerinnen wieder mit 21:18 in Führung gehen und Trainer Michael Stettner nahm seine letzte Auszeit. Die SG-Mädels konnten bis zur 58. Minute wieder zum 22:22 egalisieren, aber das Spiel dauerte noch 90 Sekunden. Die Nr. 18 der Freiburgerinnen nahm sich beherzt einen Rückraumwurf und der Gastgeber führte 1 Minute vor Schluss mit 23:22. Die SG startete einen Angriff, aber mit einem Stürmerfoul gegen uns war wieder Freiburg im Ballbesitz. Die SG Abwehr konnte den Ball zurückerobern und es blieben noch 15 Sekunden zum Ausgleich. Leider konnten die Mädels keine Chance mehr kreieren und so blieb eine kämpferisch glänzende zweite Halbzeit der jungen SG-Damen unbelohnt.

Fazit: Dieses Mal war ein Sieg gegen Freiburg möglich. Einen 16:8 Rückstand auszugleichen, ist eine super Leistung, aber: es darf überhaupt nicht zu so einem Rückstand kommen!

Bilder: Ralph Schönemann

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