wA1: Still und heimlich- zweite Gronauerin ist Bundesligaspielerin

Veröffentlicht am von Thomas Bossert.

Elf Tage liegt der letzte Bundesliga-Spieltag unserer weiblichen A-Jugend zurück. Seit diesem Tag kann die Tochter der Metzgerei Brosi aus Gronau den Einsatz in der Jugendbundesliga verzeichnen. Wie es dazu kam, konnte Trainer Michael Stettner erklären: „Wir hatten beim Spieltag in Ketsch einige Verletzte. Ich wollte einfach, falls was sein sollte, auf der Bank genügend Spielerinnen haben. Das sich wieder jemand verletzt, war bei unserem Verletzungspech leider nicht auszuschließen.“ Für die Suche nach geeigneten Spielerinnen waren dabei sicherlich die Kenntnisse von Co-Trainer „Günne“ Rupp von Vorteil. Der B-Lizenz Trainer betreute bei der damaligen SG Bottwartal einige weibliche Jugendmannschaften und kennt viele der Spielerinnen noch aus gemeinsamen Zeiten.„Ich hab mich dann bei der wA2 erkundigt und bin durch Günne auf Lena Niederdorfer gekommen. Sie ist eine gute Freundin von Sophia Müller.“ Über die Freundin seit Kindergarten Tagen (ebenfalls gebürtig aus Gronau Anm. Red.) kam es dann zum Kontakt. „Sophia schrieb mir, ob ich am Wochenende aushelfen würde. Ich soll mir keinen Druck machen. Ich konnte es mir gut vorstellen und hab ihr gleich zugesagt.“ Beschreibt Lena selbst das Zustandekommen ihres Einsatzes. „Als Michael Stettner mich dann kontaktierte, wurde mir klar: ich fahr wirklich mit nach Ketsch. Die Vorfreude war natürlich riesig!“ Sie trainierte in der Woche vor dem Spieltag dann zwei Mal mit der Mannschaft und wurde sehr gut vom Team aufgenommen. Still und heimlich fuhr sie dann mit nach Ketsch und kam gegen die Ketscher Bären zum Einsatz für die SG Schozach-Bottwartal. Eben der ganz normale Bundesligalltag für unsere wA1, aber ein ganz besonderer  Tag für Lena Niederdorfer …

vs Ketsch (23)

vs Ketsch (22)