Zeltlager 2016: So schön, schön war die Zeit….

Veröffentlicht am von Thomas Bossert.

Es bleibt eines der besonderen Highlights der SG Schozach-Bottwartal Jugend. Das Zeltlager mit großer Tradition, dass von Abstatter Seite jedes Jahr organisiert wird, kann wieder auf ein tolles und unvergessliches Event zurückblicken. Das Wetter war zwar hingegen zum Vorjahr etwas durchwachsener trotzdem konnte man auch wieder viele Sonnenstunden begrüßen (Zumindest war es ausreichend Wurstel einen Sonnenbrand zu verpassen, Anm. Red.)  Viele tolle Disziplinen wurden in den zwei Wochen während der Zeltlagerolympiade von den Kindern absolviert, vom Wasserrutschgedöns, perfekte Minute, Sackdreschen bis hin zum Montagsmaler war viel Abwechslung geboten.  Der Blick auf die Waage lässt auch eine gute Küche vermuten, denn es gibt wenige Teilnehmer die sagen können, sie sind täglich hungrig ins Bett gegangen. Vor allem im Betreuerteam lässt sich eine Gewichtszunahme erkennen, die in den nächsten Wochen erst einmal  zur Devise der Speck muss weg führt.

Zur Halbzeit des Zeltlagers fand das alljährliche Bergfest statt, nach einer Woche haben hier Besucher und Eltern die Möglichkeit das Leben im Zeltlager hautnah mit zu erleben. Bevor es für die Kinder in die zweite und letzte Lagerwoche geht. Nach Olympiaden Finale der ersten Woche und dem „Ringles-Run“ (durch Teich, Bach und Zeltlager), an dem in diesem Jahr der Zeltlagerneuling Lea alias Leo V. mit seinem drei Meter Ast teilnahm und für gute Unterhaltung bei den Zuschauern sorgte, war es dann endlich so weit, unter dem Motto „spanischer Abend“ wurde das Bergfest 2016 eröffnet.

Viele Eltern und Freunde der SG fanden sich ein und speisten Würstchen vom Grill, Sau mit Kartoffelsalat, Paella, Schaschlik-Spieße und vieles mehr. Unser Gunter, der Besitzer des Zeltplatzes höchst persönlich kümmerte sich um das wohl seiner Gäste und servierte die gebratene Sau denGästen. Nach dem leckeren Abendessen spielte man Fußball, Karten, Mäxle, Beach-Volleyball oder saß zusammen bis der Pfiff zum täglichen Lagerfeuer ertönte. Hierbei versammelten sich alle Kinder, Eltern, Betreuer und alle sangen, die von der Gitarre begleiteten, Lieder mit. Dabei wurden die Wünsche von einigen Gästen auch mal den „Wolle Petry“ zu singen, leider nicht erfüllt. Durch den Auftritt von Eno und der anschließenden Gruselgeschichte war dies aber zu verschmerzen. Der Abend wurde dann durch „DJ Leo Lupfer“ und der Klassiker Musik von der deutschen Insel gebührend beendet.

Der Zeltlageralltag war tags drauf wieder zurück und es ging in der zweiten Woche dann gewohnt munter weiter. Traditionell ist hier der Besuch von Atilla, Besitzer des Porfin in Abstatt, der jedes Jahr einen Tag seiner Arbeit ganz den Zeltlagerkindern widmet und bis auch das letzte Kind satt ist, den ganzen Abend Pizza backt. Für ihn ist das Ehrensache und sorgt bei den Kindern jedes Jahr für einen absoluten Klassiker beim Essen.

Am letzten Tag, beim Zeltlagerolympiade Finale der Woche zwei, gab es durch das Puddingwettessen der Betreuer noch ein besonderes Special. Dabei konnte Birne mit einer überragenden Schnelligkeit glänzen, was man vom Gronauer Betreuer nicht sagen konnte. Er bekleckerte sich im wahrsten Sinne des Wortes nicht mit Ruhm sondern mit verdammt viel Schokopudding! Es bleibt noch zu erwähnen, der traditionelle Schlachtruf wurde auch in diesem Jahr erweitert, natürlich um einen absoluten Klassiker: „Hallllooooo???!!!“.

Nach dem erfolgreichen Abbau und der Heimkehr ließ man im Kreise der Betreuer und Organisatoren die Veranstaltung noch im Porfin in Abstatt gebührend ausklingen.  Ehe jeder Betreuer sich todmüde, glücklich und erschöpft in sein Bett fallen ließ und bestimmt wie die Kinder jetzt schon vom Zeltlager 2017 geträumt hat.

Am Ende kann man sich nur bei allen Helfern, Betreuern, Betreuern und Gönnern bedanken die jedes Jahr dieses tolle Event ermöglichen. Der Besondere Dank geht an Daniela Herbey, Bäckerei Jürgens, der „Fürst“, sowie die Firmen SOYEZ, Chemotechnik und Weima, die uns wie jedes Jahr bei der An- und Abreise tatkräftig beim Transport unterstützt haben. Ebenso bei Atilla für den Pizza-Tag und das tolle Essen zum Abschluss im Porfin. Aber vor allem bei Familie Vierkorn, die uns jedes Jahr so herzlich bei sich auf dem Campingplatz Ringlesmühle empfangen und bei allem unterstützen. Wir hoffen das wir diesen Ort noch viele Jahre für zwei Wochen unsere Zeltlager Heimat nennen dürfen!

In diesem Sinne nach dem Song „Heimweh“ von Freddy Quinn bis zum nächsten Jahr: So schön, schön war die Zeit, so schön, schön war die Zeit…

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