Damen 1: SGSB scheidet knapp aus – Verletzung von Lisa Kümmerlen trübt gelungenen Pokaltest vor dem Ligastart

Veröffentlicht am von Ilka Korn.

HVW-Pokal 2016/2017 Frauen Runde 1

Die Württembergligamannschaft der Frauen und ihr Trainergespann Michael Stettner/Günter Rupp können sehr zufrieden mit ihrem Abschneiden beim HVW-Pokal sein, auch wenn sie im entscheidenden Spiel am Ende nach langer Führung mit 15:16 gegen den Ligakonkurrenten SG Leonberg/Eltingen den Kürzeren zogen. Ähnlich sieht es auch der Trainer: “Ich bin mit den Ergebnissen und unserem Auftreten sehr zufrieden. Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir den HVW-Pokal als Test unter Wettkampfbedingungen nehmen wollen und das Ergebnis erstmal bzw. wirklich zweitrangig ist. Daher ist es für mich auch kein Problem, dass wir knapp ausgeschieden sind.” Gleich im ersten Spiel zeigte die SGSB auch gegen Württembergligist HSG Hohenlohe eine super Leistung mit dem 21:10, trotz dem Fehlen von Janina Spieth. “

„Ich glaube, dass die viele Arbeit und Zeit, die wir in die Abwehr investieren, sich langsam wirklich auszahlt. Das war phasenweise schon wirklich sehr ordentlich, was wir da hinten so gespielt haben, sowohl bei der 6:0, als auch bei der 3:2:1, die wir letzten Freitag zum ersten Mal insgesamt 20 Minuten lang trainiert haben seit der letzten Runde”, zeigt sich Stettner sichtlich zufrieden. Dass noch nicht alles hundertpozentig passt, räumt er nach dem Pokal aber auch ein: “Im Angriff haben wir sicherlich noch ein wenig Luft nach oben, aber das ist ok. Mit Janina hat ja auch eine wichtige Spielerin hierfür gefehlt. Außerdem mussten wir auch ab und wann improvisieren mangels Alternativen im Rückraum bei Erholungspausen einzelner Spielerinnen. Allerdings möchte ich unbedingt erwähnen, dass ich lieber beide Spiele mit „zu Null“ verloren hätte und überhaupt das ganze Pokalwochenende als „Test“ ausfallen hätte lassen, wenn sich dafür Lisa Kümmerlen nicht verletzt hätte.“ Die Verletzung von Lisa am Knie ohne Fremdeinwirkung in der 36. Minute gegen Hohenlohe war ein Schock für alle Beteiligten. “Mir tut das in erster Linie vorallem persönlich und menschlich für sie brutal leid. Lisa hat die komplette Vorbereitung mitgemacht, war wirklich immer da und geht mit voran. Sie hat sich da durchgebissen, trotz kleinerer Blessuren und erzielt daher auch sicherlich eine der höchsten Trainingsbeteiligungen aller Spielerinnen”, gibt sich der Coach nachdenklich. Das ist unglaublich bitter eine Woche vor dem Ligastart, da muss natürlich jede Spielerin eine Schippe drauf legen. “Wir werden Lisa in der Situation jetzt alle helfen und sie unterstützen. Wir rechnen bis Anfang/Mitte der Woche mit einer genauen Diagnose nach einem MRT-Termin und hoffen nun einfach, dass sich die schlimmsten Befürchtungen nicht bewahrheiten – ohne auszusprechen von welcher Verletzung ich spreche!!”, so Michael Stettner. Sportlich ist das natürlich schon ein kleines Drama für die Mannschaft, die in ihr erstes Jahr Württemberglga geht. Aktuell stehen noch vier gesunde Rückraumspielerinnen dem Trainer zur Verfügung.

Statistik:

SG Schozach-Bottwartal – HSG Hohenlohe 21:10

SG Schozach-Bottwartal: Samira Antl, Jasmin Szota – Katharina Bieser (2), Franziska Jakob (1), Dorothee Döffinger, Sarah Kreh (5), Isabel Mangold, Theresa Müller (6/3), Elena Koch (2), Sophia Müller, Nina Schump (1), Lisa Kümmerlen (2), Danielle Pantle (2), Melanie Schulz

SG Schozach-Bottwartal – SG Leonberg/Eltingen 15:16

SG Schozach-Bottwartal: Samira Antl, Jasmin Szota – Katharina Bieser, Dorothee Döffinger (2), Sarah Kreh (2), Isabel Mangold (1), Theresa Müller (4), Elena Koch (4/3), Sophia Müller, Nina Schump (1), Danielle Pantle (2), Melanie Schulz

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