Herren 1: Gegen Neckarsulm sehen wir uns in der Außenseiterrolle

Veröffentlicht am von Ilka Korn.

Württembergliga Nord Männer 2016/2017

Neckarsulmer Sport-Union – SG Schozach-Bottwartal

Samstag, 10.09.2016
20:00 Uhr Ballei Neckarsulm

Am Samstag geht es nun endlich los. Die SG Schozach-Bottwartal bestreitet ihr erstes Ligaspiel in der neuen Saison bei der Neckarsulmer Sport-Union, die sich aus der Bundesliga A-Jugendmannschaft des TSB Horkheim Benedikt Baumann, Felix Hofacker und Lucas Lochbihler, ehemaliger NSU-Jugendspieler, in die Audistadt geholt hat. Hinzu kam mit Felix Kazmeier ein weiterer junger Spieler, der eines der größten NSU-Eigengewächse ist und im Vorjahr in der Württemberg Oberliga A-Jugend der JSG Neckar –Kocher spielte. Die Gastgeber für das morgige Punktspiel setzen also auf junge Spieler, die auf Bundesligaerfahrung zurückgreifen können und werden es so auch der SG Schozach-Bottwartal nicht leicht machen, wenn die Begegnung um 20 Uhr in der Ballei angepfiffen wird.

SGSB-Trainer Tobias Klisch sieht die Chancen im Vorfeld seiner Mannschaft so: “Es gibt natürlich Chancen in Neckarsulm zu gewinnen, aber ich sehe uns dort schon in der Außenseiterrolle. Wir durchlaufen gerade eine Art Findungsprozess und es greift noch nicht alles 1 zu 1. Außerdem hatte ich die komplette Vorbereitung zu keinem Zeitpunkt alle Spieler da, was natürlich diesen Prozess etwas verlangsamt hat. Trotzdem ist mit den Jungs zu rechnen. Das Potenzial für zwei Punkte in der Ballei haben sie.” Für das morgige Derby hat Klisch sich bereits auf einer Position entschieden. “Im Tor werden Neuzugang Tarek Rizk und Benjamin Krotz stehen. Mario Nicht werde ich aufgrund von etwas Trainingsrückstand nicht einsetzen. Er kämpft sich aber momentan ziemlich ran und gibt alles im Training.” Im Feld lässt er sich die Entscheidung offen, da werden alle komplett dabei sein. “Entscheidungen immmer im Vorfeld zu verkünden wer nicht spielt, finde ich vor diesem Spiel und aus Respekt vor den Jungs nicht angebracht. Falls dann doch noch etwas passiert, kann ich schnell reagieren, wenn einer einspringen muss”, erläutert Klisch. Die Mannschaft wird ihm die Entscheidung im Feld morgen sehr schwer machen, da sich alle in der Trainingswoche super reingehängt haben.