Damen 1: Mit emotionslosem Handball gewinnt man kein Spiel

Veröffentlicht am von Ilka Korn.

Württembergliga Nord Frauen 2016/2017

HSG Strohgäu – SG Schozach-Bottwartal 23:21 (13:10)

Mit emotionslosem Handball gewinnt man kein Spiel

SGSB-Trainer Michael Stettner hatte es nach dem Spiel auf den Punkt gebracht: „Wer so emotionslos Handball spielt, gewinnt halt einfach nicht“, ärgerte er sich nach der unnötigen 23:21 Niederlage gegen die HSG Strohgäu. „Die HSG war das gesamte Spiel deutlich giftiger und hat auch verdient gewonnen. In den letzten sechs Minuten kam SchoBott endlich mal aus sich heraus und war prompt im Spiel, teilweise sogar in dieser Phase überlegen. „Aber das reicht halt nicht in der Liga gegen eine solche Mannschaft wie Strohgäu“, ergänzt Stettner. „Bis zum nächsten Spiel muss sich ziemlich schnell etwas ändern und jede Spielerin sollte selbst hinterfragen, ob das alles war. In Strohgäu kann man sicher verlieren, aber die Punktverluste waren unnötig. Nun heißt es Kopf hoch und im Heimspiel gegen Kochertürn wollen wir zeigen, dass wir mehr drauf haben“, gibt sich Stettner optimistisch.

Torhüterin Samira Antl war bei der Niederlage die einzige Spielerin mit wirklich guter Form und hielt ihre Mannschaft bis zur 5:6 Führung aussichtsreich im Spiel mit einigen Paraden. Doch danach gab auch ihre Leistung keine Sicherheit mehr dem Spiel ihrer Mitspielerinnen. Ohne Biss und Fehlern im Angriff lag man so schnell mit 9:6 hinten und geriet immer wieder in das gefährliche Konterspiel der Gastgeberinnen. Mit einem 13:10 Rückstand ging es in die Halbzeit. Strohgäu hielt diese Führung und baute diese in der 52. Minute sogar auf 22:17 aus. Erst jetzt, wo es schon zu spät war, legte SchoBott das harmlose Spielverhalten ab und machte gegen Ende alles noch einmal spannend, aber über ein 23:21 kam man nicht mehr hinaus.

SG Schozach-Bottwartal: Jasmin Szota, Samira Antl – Katharina Bieser, Franziska Jakob (1), Dorothee Döffinger (2), Sarah Kreh, Isabel Mangold (2/2), Theresa Müller (2), Janina Spieth (4), Sophia Müller (1), Elena Koch (4/1), Nina Schump, Danielle Pantle (5/2).