Damen 1: SchoBott entscheidet Derby klar für sich

Veröffentlicht am von Andreas Stütz.

Frauen Württemberg-Liga Nord 2016/2017
SG Schozach-Bottwartal – TV Großbottwar 37:15 (14:11)

Die Serie in der Beilsteiner Langhanshalle hält für das Team von Trainer Michael Stettner weiter an. Den Personalsorgen zum Trotz konnten sie den TV Großbottwar mit einer starken Leistung, besonderes in der zweiten Halbezeit, klar in die Schranken weisen und gehören nun zum Spitzentrio in der Württembergliga der Frauen. Damit bleiben sie auch weiter ungeschlagen vor heimischen Publikum.

Nach dem 37:15 fand Michael Stettner die passenden Worte: “Wir haben das Derby verdient gewonnen. Vorallem in Halbzeit zwei ließen wir den Gegner überhaupt nicht mehr ins Spiel kommen. In der Abwehr haben wirklich alle Spielerinnen eine super Leistung abgeliefert. Im Angriff setzten sich immer wieder Theresa Müller und Isabel Mangold gefährlich in Szene. Isabel muss ich dafür ein besonderes Kompliment aussprechen. Es war ihr erstes Spiel nach ihrem Kieferbruch und dann gleich eine solche Leistung abzurufen, ist nicht selbstverständlich.”

Einige Minuten brauchten die Stettner-Schützlinge dennoch, um in das Spiel zu finden. In der 5. Minute glich Franziska Jakob mit dem ersten Treffer für die Gastgeberinnen zum 1:1 aus. Im Gegenangriff konnte der TV Großbottwar noch einmal mit 1:2 in Führung gehen. Mehr ließ SchoBott in eigener Halle nicht zu. Tor neun und zehn für SchoBott durch die glänzend aufgelegte Theresa Müller sorgten für einen 10:5 Zwischenspurt nach 15 Minuten. Bis zur Pause hielt Großbottwart den Rückstand mit 14:11 noch im Rahmen, aber in den nächsten 30 Minuten sah man gegen SchoBott kein Land mehr und wurde regelrecht spielerisch überrannt. Gerade einmal vier Tore klinkten die Gäste im Tor der SG Schozach-Bottwartal ein, was für eine schnelle und aggressive SG-Abwehr sprach. Tor um Tor baute man im Gegenzug aus. Bereits nach 45 Minuten war das Spiel mit 26:13 entschieden. Trotz des hohen Vorsprungs ging SchoBott volles Tempo weiter und belohnte sich am Ende mit dem hoch verdienten 37:15. “22 Tore Unterschied sind schon eine Hausnummer, aber der Sieg war auch absolut in der Höhe verdient, weil wir bis zur letzten Sekunde gefightet haben und das ist sicher keine Selbstverständlichkeit bei solch einem Spielstand”, ergänzt Stettner.

SG Schozach-Bottwartal: Jasmin Szota, Samira Antl – Katharina Bieser (3), Franziska Jakob (4), Dorothee Döffinger (4), Sarah Kreh (2), Isabel Mangold (8/2), Theresa Müller (9), Janina Spieth (3), Nina Schump, Sophia Müller (4)

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