Wintercamp 2017: Logistische Meisterleistung beschert 180 „Weltmeistern von morgen“ ein Camp der Superlative

Veröffentlicht am von Ilka Korn.

“Liebes Camp-Team, ein ganz großes Lob für die tolle Organisation und die logistische Meisterleistung, die das ganze Team und die Helfer vollbracht haben. Es gehört schon eine Menge Erfahrung und ein organisatorisches Händchen dazu, alle Kids so koordiniert unter einen Hut zu bringen. Nicolas war zwar das erste Mal dabei, bestimmt jedoch nicht das letzte Mal! Er war begeistert – einfach von allem. Er kann sich zwar jetzt, aufgrund eines Monstermuskelkaters, nicht mehr bewegen ;-), meinte jedoch, dass er unfassbar viel gelernt hat und er sich super mit anderen Spielern und den Trainern austauschen konnte. Essen war wohl ebenfalls klasse und die Stimmung perfekt – macht weiter so!”, schrieb in einem Brief Gaby Frank aus Sindelfingen.

Ja, es war wahrhaftig eine klasse Leistung, die das ca. 40-köpfige handballverrückte Team der SG Schozach-Bottwartal vom 4. bis 6. Januar 2017 in jeglicher Hinsicht brachte. 180 Kinder und Jugendliche, davon 100 Übernachtungen mit Frühstück, ein Mittagessen und Abendmenü für alle, 20 professionelle Trainerinnen und Trainer und die zahlreichen Kuchenspenden und helfenden Hände der Eltern sorgten nicht nur für den ein oder anderen quantitativen Rekord. Es waren sich alle einig, auch in der Qualität und dem Drumherum war es das beste Camp, was es seit der ersten Reihe Ostern 2012 unterm Langhans gab. “Das Camp ist halt keine Beschäftigungstherapie für Kinder, die in den Ferien nicht wissen, was sie machen sollen – nein es ist ein Ort, wo jedem ein professionelles Handballtraining in allen Schwerpunkten geboten wird und alle Spielerinnen und Spieler, aber auch die Torhüter, vieles für ihr Training im Verein und die persönliche Weiterentwicklung mitnehmen können”, schwärmt Macher Edwin Gahai. Dass sich Qualität herumspricht, zeigt, dass am zweiten Camptag der Präsident des Handballverbandes Württemberg, Hans Artschwager, mit Stephanie Wrana von der Geschäftsstelle des HVW die Trainingseinheiten besuchte und sich noch lange Zeit nahmen für ein Gespräch mit dem “Camp-Vater” Edwin Gahai und Ilka Korn, die für die Pressearbeit während des Camps verantwortlich ist. Sie waren beindruckt von der Dimension des Camps in Beilstein, in dem selbst die FSJler Larissa Scholze und Felix Linder einen festen und zuverlässigen Anker bilden. Nicht nur die Mutter aus Sindelfingen, welche mit ihrer Briefbotschaft ihre Dankbarkeit zeigte, brachte ihre Zufriedenheit und Hochachtung vor dieser Teamleistung zum Ausdruck. Viele Eltern und TeilnehmerInnen äußerten sich bereits ähnlich während der Camptage – das gibt wieder viel positive Energie für das bald folgende Ostercamp 2017. Wir dürfen gespannt sein, was Edwind Gahai und seine Crew dann wieder für Überraschungen aus dem Ärmel zaubern. 180 war nun schon der absolute Rekord für ein Wintercamp, wenn man bedenkt, dass die erste Winterauflage mit 89 Anmeldungen 2013 startete.