Damen 2: SGSB gewinnt gegen direkten Tabellennachbar aus Horkheim (26:22)

Veröffentlicht am von Ilka Korn.

Am vergangenen Samstag erwartete die zweite Damenmannschaft der SG Schozach-Bottwartal den TSB Horkheim zum Duell. Da die SGSB seit der Rückrunde immer weiter Richtung Tabellenmitte strebt, musste heute unbedingt ein Sieg her, um dieses Ziel weiter zu festigen. Da aber Horkheim aktuell einen Tabellenplatz vorliegt, sollten das keine leichten Punkte werden.
Beide Mannschaften starteten sehr nervös ins Spiel und es waren einige technische Fehler, so wie Konzentrationsschwierigkeiten auf beiden Seiten zu sehen, so dass sich die ersten fünf Minuten keine Mannschaft absetzen konnte. Dann fand die SGSB allerdings besser ins Spiel und konnte einen knappen zwei Tore Vorsprung zum 5:3 in der zehnten Minute erspielen. Die Gäste versuchten den jetzt beginnenden Spielfluss der SG zu unterbinden und nahmen die erste Auszeit. Dies schien zuerst nicht zu fruchten, doch bis zur 15. Minute konnten sie wieder zum 6:6 gleichziehen. Die SGSB schien in dieser Phase des Spiels etwas erschöpft und ausgelaugt. Man verlor oftmals zu leicht den Ball und musste zusehen, wie die TSB sich immer wieder zurückkämpfen konnte. Doch die Heimmannschaft hat aus den schmerzhaften Erlebnissen der Hinrunde gelernt und weiß jetzt, dass vor allem die zehn Minuten vor der Pause nochmals entscheidend für einen Sieg oder eine Niederlage sind. Von einem 9:7 in der 20. Minute aus erspielten sie sich durch viel Elan, Schnelligkeit und Spielfreude einen vier Tore Vorsprung zum 13:9 bis zur Pause.
In der Halbzeitansprache versuchte das Trainerteam die Mannschaft weiter zu pushen und auf das vorgegebene Spielkonzept zu fokussieren. Man wollte den Vorsprung weiter halten, wenn nicht sogar ausbauen. Diese Führung wollte heute keiner mehr hergeben!

Die zweite Halbzeit startete aber genau wie die Erste mit vielen Flüchtigkeitsfehlern und hektischen Aktionen auf beiden Seiten. Die SGSB konnte den hart erkämpften Vorsprung nicht in derselben Höhe halten und musste die TSB Damen immer wieder herankommen lassen. Beim Stand von 16:13 in der 41. Minute versuchten die Gäste nochmals durch eine Auszeit neue Akzente zu setzen und die SGSB aus dem Spiel zu bringen. Leider gelang dies vorerst, sodass in der 47. Minute ein 18:18 Ausgleich auf der Anzeigetafel zusehen war. Nun war wieder alles offen und zu allem Pech schien die Heimmannschaft völlig aus dem Konzept geraten zu sein. Vor allem im Angriff konnte man jetzt kaum bis keine Akzente mehr setzen. Lediglich die Abwehr war es, die die SGSB weiter im Spiel hielt. Doch genau wie in der ersten Hälfte war jetzt in den letzten zehn Minuten wieder die erstarkte Einstellung der Heimmannschaft zu sehen. Jede einzelne Spielerin nahm nochmals die Beine in die Hand und so konnte man erneut einen vier Tore Vorsprung zum 23:19 in der 55. Minute erspielen. Die TSB versuchte auch durch die dritte Auszeit noch einmal alles in die Waagschale zu werfen, aber die SGSB trumpfte nun durch ein fulminantes Konterspiel zum Abschluss richtig auf und erspielte letztlich einen 26:22 Sieg.
Diese zwei Punkte gehen damit nach einer erneut aufstrebenden Leistung verdient an die Heimmannschaft. Über weite Phasen des Spiels zeigte die SGSB endlich ihre spielerischen und vor allem auch kämpferischen Qualitäten, welche in der Hinrunde noch schmerzlich vermisst wurden. Heute war endlich eine Mannschaft auf dem Feld zu sehen, die miteinander und füreinander spielt und zusammen bis zum Ende für den Sieg kämpft.

Jetzt gilt es diesen Aufwind durch den wichtigen Sieg mitzunehmen und die zwei spielfreien Wochen zu nutzen, um das Spielkonzept weiter zu optimieren und auch das Hauptziel des Klassenerhalts weiter zu fokussieren. Das nächste Spiel der zweiten Damenmannschaft ist am 05.03 in Untergruppenbach gegen den SV Heilbronn. Das Spiel gegen den aktuell Tabellendritten wird sicherlich keine leichte Aufgabe werden, aber natürlich wird die Mannschaft auch in diesem Spiel alles geben und versuchen weitere wichtige Punkte einzufahren.

Es spielten: Jessica Reinhardt, Nicole Wilhelm (beide Tor), Sidonie Wimmer (1), Ann-Kathrin Richter (2), Laura Richter (4), Dorothee Abele (1), Julia Wedberg (2), Tamara Humburger (10/3), Katharina Selcho, Monique Stork (3), Sina Kübler (1), Janina Amon (1) und Katharina Dietz (1).
An der Bank: Ralf Titzmann

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