Damen 2: SGSB muss sich auch im Rückspiel knapp geschlagen geben (21:25)

Veröffentlicht am von Ilka Korn.

Bezirksliga Frauen 2016/2017

Am vergangenen Samstagabend traf die zweite Damenmannschaft der SG Schozach-Bottwartal auf einen direkten Tabellennachbar, die HSG Kochertürn/Stein 2. Erneut geschwächt durch einige Ausfälle war die Personaldecke der SGSB sehr dünn besetzt. Glücklicherweise erklärten sich Nina und Katja noch spontan bereit uns zu unterstützen, sodass zumindest ein paar Auswechselspieler zur Verfügung standen. Vielen Dank dafür an dieser Stelle!
Unter diesen erneut sehr schweren Voraussetzungen startete die Heimmannschaft mit einer neuen und ungewohnten Anfangsformation. Vielleicht war es dann genau das, was den Gegner zu Beginn irritierte. Die SGSB spielte sehr dynamisch und lauffreudig im Angriff und konnte, unterstützt durch eine deutlich kompaktere Abwehr als noch im Spiel zuvor, einen fünf Tore Vorsprung zum 10:5 in der 18. Minute erspielen. Durch die daraufhin folgende Auszeit der Gäste war dieser Lauf aber dann unterbrochen und die HSG konnte schon knapp zehn Minuten später den Anschlusstreffer zum 10:9 erzielen. Auf Seiten der SG waren die fehlenden Spieler und Wechselmöglichkeiten nun gegen Ende der ersten Hälfte deutlich zu sehen. Mit aller letzter Kraft rettete man sich mit einem Tor zum 13:11 in den letzten Sekunden vor dem Halbzeitpfiff in die Pause.
In der Pausenansprache wurde dann deutlich, dass jetzt wieder mehr Tempo und Abwechslung in den Angriff kommen muss. Jeder sollte nochmal Vollgas geben, um so den Gegner vorzeitig abschütteln zu können. Diese zwei Punkte wollte man in der eigenen Halle behalten!

Die zweite Halbzeit begann dann wieder etwas kraftvoller und dynamischer und die SGSB konnte den Vorsprung vorerst verwalten. Geschwächt von einer doppelten Unterzahl musste man aber dann in der 42. Minute den Ausgleich zum 17:17 ohne ausreichend Gegenwehr hinnehmen. Letztlich waren dann aber wie auch schon in Halbzeit eins die Gäste variabler und vor allem auch personell deutlich stabiler besetzt, sodass man sie bis zum 17:19 in der 47. Minute ziehen lassen musste. Um den Lauf der Gegner zu unterbrechen und nochmals die letzten verfügbaren Kräfte zu mobilisieren, nahm die SGSB eine Auszeit. Nach dem darauffolgenden Anschlusstreffer flammte nochmals die letzte Hoffnung auf. Aber die Heimmannschaft war einfach nicht mehr frisch und kraftvoll genug, um noch einmal richtig dagegen zu halten. So musste man den Gegner bis zum Endstand von 21:25 ziehen lassen.
Jetzt gilt es das Spiel abzuhaken und daraus zu lernen. In den folgenden Spielen kann die SGSB hoffentlich wieder auf einen volleren Kader zugreifen und so auch erneut die gesamten 60 Minuten gegenhalten. Vor allem aber muss die Mannschaft die Motivation und Einstellung vom Beginn der Rückrunde wiederfinden und nicht nach 40 Minuten eines Spiels aufhören zu kämpfen, sondern bis zur letzten Minute alles geben.

Am kommenden Wochenende tritt die Mannschaft eine weite Reise zum Auswärtsspiel gegen die HSG Taubertal an. Da man sich im Hinspiel nur knapp gegen den aktuell Tabellensechsten geschlagen geben musste, kann man ein hartumkämpftes und spannendes Spiel erwarten, bei dem man auch hoffentlich endlich wieder als Sieger vom Platz gehen kann.

Es spielten: Jessica Reinhardt, Nicole Wilhelm (beide Tor), Katja Unkauf, Nina Büche, Ann-Kathrin Richter (1), Laura Richter (6/2), Julia Wedberg (1), Tamara Humburger (6), Katharina Selcho, Monique Stork (5/1), Sina Kübler und Katharina Dietz (2).
Am Schiedsgericht: Isabel Wedberg.