Damen 2: SGSB unterliegt deutlich bei der HSG Taubertal (30:15)

Veröffentlicht am von Ilka Korn.

Am vergangenen Sonntag trat die zweite Damenmannschaft der SG Schozach-Bottwartal mit stark dezimiertem Kader die lange Reise nach Bad Mergentheim an. Lediglich acht Feldspieler und zwei Torhüter blieben neben den Langzeitverletzen und sonstigen Ausfällen noch übrig. Trotz diesen eher ungünstigen Bedingungen wollte man an die Leistung im Hinspiel anknüpfen. Dort musste man sich nach sehr guter Leistung schließlich in den letzten 10 Minuten aufgrund des Kräfteverlustes geschlagen geben.

Aber leider startete das Spiel an diesem rabenschwarzen Sonntag alles andere als gut für die SGSB. Man fand überhaupt nicht ins Spiel und konnte dem Gegner nur zuschauen. Über ein 3:0 in der 5.Minute zog die HSG bis zum 8:4 in der 14. Minute davon. Weder in der Abwehr noch im Angriff konnte die SGSB den gewünschten Druck und die Stabilität reinbringen. Hinzu kamen noch einige unglücklich vergebene Torwürfe, die von der Heimmannschaft in schnelle Konter umgewandelt wurden. Bei der weitgereisten Mannschaft sanken die Köpfe und die Motivation immer mehr gen Boden und es dauerte bis zur 24. Minute ehe man wieder ein Tor erzielen konnte. Die HSG nutzte diese Schwächephase und setzte sich mit 14:4 ab. Bis zur Pause war dann zwar wieder ein kurzes Aufflackern der Gäste zu sehen, aber man musste trotzdem mit einem 10 Tore Rückstand und einem Spielstand von 17:7 in die Halbzeit gehen.
In der Pausenansprache machte die Trainerin klar, dass es nun nur noch gilt die erste Hälfte abzuhaken und von vorne anzufangen. Zurück zum gewohnten Konzept dem Tempohandball und wenigstens in der zweiten Hälfte zeigen, was in der Mannschaft steckt.

Das war der Plan, doch die SGSB startete genau wie in der ersten Halbzeit. Erneut konnte die HSG mit einem 3:0 Torlauf beginnen und den Gästen aus dem Schozach-Bottwartal blieb nichts Anderes übrig als weiter zuzuschauen. Die Mannschaft war einfach immer noch nicht im Spiel angekommen und das sollte sich auch bis zum Ende des Spiels nicht ändern. Zwar gelang es jetzt in einigen Situationen mehr Bewegung in den Angriff zu bringen, aber die Abwehr blieb bis zum Schlusspfiff mangelhaft. Zu oft und zu leicht konnte der Gegner Tore erzielen und so immer weiter davonziehen. Über ein 24:11 in der 46. Minute musste sich die SGSB letztlich deutlich mit 30:15 geschlagen geben.
Dieses Spiel sollte die Mannschaft nun einfach so schnell wie möglich abhaken und vergessen! Im nächsten Spiel am kommenden Samstag wartet das junge Aufsteigerteam vom TV Lauffen. Dort musste man sich im Hinspiel nach desolater Leistung geschlagen geben und hat hier deutlich etwas gut zu machen.

Es spielten: Jessica Reinhardt, Nicole Wilhelm (beide Tor), Sidonie Wimmer (1), Ann-Kathrin Richter, Laura Richter (5), Julia Wedberg (1), Tamara Humburger (2), Katharina Selcho (2/1), Monique Stork (1) und Katharina Dietz (3/2).

An der Bank: Isabel Wedberg
Am Schiedsgericht: Elena Koch.