Jugend – 1. Papa-Kind Freizeit ein Megaerlebnis


Veröffentlicht am von Andreas Gramsch.

Vom 2. bis 4. November fand die erste Papa-Kind-Freizeit der SG Schozach-Bottwartal statt. Ob wohl das Haus in Pfullingen aufgrund von kurzfristigen Absagen nicht ganz voll war, hatten die Väter mit Ihren Kindern ein erlebnisreiches Wochenende.

Warum haben wir das gemacht? Eigentlich ganz einfach – in der immer schnelllebiger werdenden Zeit fehlt oftmals Zeit für die eigenen Kinder. Berufsstress und Freizeitstress zehren an uns und lassen kaum Zeit für die wirklich wichtigen Dinge: Unsere Kinder.

Daher haben wir uns entscheiden Zeit den Vätern mit Ihren Kindern zu bieten. Wo? Ganz einfach da wo sich im positiven Sinn Fuchs und Haase gute Nacht sagen. Richtig in unserer zweiten Heimat Haus Brönnlensteich. Hoch oben über Pfullingen am Waldesrand gelegen war das CVJM Haus unsere Anlaufstation für die drei Tage. Selbstverpflegung mit Küchendienst, kaum Handyempfang, kein Fernseher, kein Computer oder ähnliches sorgten anfänglich für lange Gesichter. Aber die Kids machten es uns vor. Gleich nach der Ankunft – sozusagen mit dem Einräumen des Hauses – wurden die schönen „Reisekleider“ gehen die „Schlamperklamotten“ getauscht. Umgebung erkunden, schauen wo wir sind, was gibt es hier alles. In Windeseile hatten sich die Kinder beschäftigt. Es wurden große Baustellen mit Baumwurzeln bearbeitet, Absperrschilder und –lampen aufgebaut, der Tischkicker ausprobiert und sogar die ersten Fußballspiele gespielt. Die Väter kümmerten sich um den Bezug der Zimmer und das Einrichten der Küche. Nur mühsam gelang es die Jungs und Mädels zum Abendessen einzufangen. Gemeinsam wurde der Tisch gedeckt und das Essen zubereitet. Wer dachte, dass es das schon war, der hatte sich getäuscht. Nach dem Abendessen hieß es warm anziehen und auf nach draußen zur Fackelwanderung. Durch den herbstlichen Wald zogen wir mit unseren Fackeln und nur die schwindenden Fackeln veranlassten uns umzudrehen.

Am zweiten Tag stand zuerst das gemeinsame Frühstück mit frischen Brötchen an. Danach wurden schnell die Wandersachen angezogen und wir machten uns auf zur Quelle des Breitenbachs. Unsere Kids meisterten den Hin und Rückweg bravourös. Okay am Ende versagten kurz die Kräfte bei dem einen oder anderen aber da war ja glücklicherweise Papas Schultertaxi da. Wieder am Haus angekommen, wurde schnell ein Lagerfeuer gemacht und die leckeren Würste, Steaks und Spieße gegrillt. Frisch gestärkt ging es dann weiter mit Wurzelbaustelle, Laubblätter wargeln, Fußball spielen. Einige Kinder mussten am Abend förmlich ins Haus getragen werden – es ist schon schön an der frischen Luft, fern ab von jedem Stress, in der Natur völlig frei von irgendwelchen Restriktionen zu spielen. Aber mit dem Untergehen der Sonne war das Spielen im Freien dann auch vorbei. Zudem musste ja die Pizza für das Abendessen noch belegt und in den Ofen geschoben werden. Nach dem Abendessen gingen die Kids so nach und nach ohne große Widerworte ziemlich zufrieden und müde ins Bett.

Am Abreisetag stand das gemeinsame Hausputzen an. Alle halfen mit und nach dem Abrechnen von Strom, Wasser und Heizung ging es dann in das Echazbad nach Pfullingen. Zwei Stunden Badespaß rundeten den Vormittag ab. Schnell anziehen – logischerweise die „Sonntagskleidung“ – und dann zur Stärkung in die Pizzeria Da Maria. Fürstlich gestärkt mit Pizza, Pasta und Nachtisch ging es danach ab nach Hause. Irgendwie wurde es sehr schnell in unseren Bussle immer ruhiger. Nicht dass es nichts zu erzählen gab – nein die Müdigkeit und das Erlebte sorgten für den einen oder anderen erholsamen Schlaf.

Mit der Ankunft in Beilstein ging ein wirklich tolles und schönes Wochenende von Papas und Kids zu Ende. Alle – Kids und Papas – waren sich einig: 2019 geht es wieder ab nach Pfullingen.

Wer sich den Termin schon vormerken möchte:

            15. November bis 17. November 2019

Dieses Mal werden wir aber schon vormittags losfahren, um noch mehr gemeinsame Zeit verbringen zu können. Die Einladung samt Programm werden wir im Frühjahr veröffentlichen und freuen uns schon jetzt auf ein volles Haus.