Damen 1: Trixi Hanak verstärkt den künftigen Drittligisten


Veröffentlicht am von Ilka Korn.

Zwei Wochen ist es her, seit die Handballerinnen der SG  in einem Herzschlagfinale den Aufstieg in die 3. Liga perfekt gemacht haben. Ein Großteil des Kaders für die neue Saison stand bereits vorher fest, darunter die Zugänge von Rückraumspielerin Denise Geier und Torhüterin Jana Brausch vom künftigen Ligakonkurrenten TV Möglingen (wir berichteten). Ein weiterer Neuzugang ist nun perfekt: Von der Neckarsulmer Sport-Union wechselt Trixi Hanak zur SG. Die 19-Jährige kam bei der NSU in der vergangenen Saison sechsmal in der Bundesliga zum Einsatz und spielte ansonsten in der zweiten Mannschaft in der Württembergliga, war in der Rückrunde allerdings verletzungsbedingt außer Gefecht gesetzt. „Sie hatte eine Bänderverletzung mit anschließender Entzündung im Fuß. Aktuell ist sie aber wieder voll im Training, wird also zu Vorbereitungsbeginn bei hundert Prozent sein“, erklärt SG-Trainer Michael Stettner. Trixi Hanak sei „im Rückraum vielseitig einsetzbar und zusätzlich in den vergangenen Jahren bei der Bundesligamannschaft von Neckarsulm an die Linksaußenposition herangeführt worden. Somit kann sie gegebenenfalls auch hier eine Option sein“, sagt Stettner über seinen Neuzugang. „Generell ist Trixi aber für mich eher eine Rückraumspielerin. Sie hat einen guten Wurf, eine gute Spielübersicht und ihre Stärken auch in Eins-gegen-eins-Aktionen.

Fotos: Neckarsulmer Sport-Union

Sowohl in der Jugend als auch bei den Aktiven habe ich Trixi schon mehrmals beobachten können und ihren Weg bei Neckarsulm und in der HVW-Auswahl stets verfolgt. Wir sind sicher, mit dieser jungen, sehr gut ausgebildeten und vielseitigen Spielerin eine super Verpflichtung gemacht zu haben“, so der SG-Coach weiter. Endgültig abgeschlossen sind die Personalplanungen damit aber noch nicht zwingend. „Es kann sein, dass nochmal was passiert“, sagt Stettner. Noch nicht sicher ist, ob Isabel Mangold nächste Saison weiter für die SG Schozach-Bottwartal auflaufen wird. „Sie wird die Vorbereitung mitmachen und dann schauen, wie es mit dem zeitlichen Aufwand passt“, erklärt Ressortleiter Michael Gramsch.