Herren 1: SchoBott reist zum Gipfeltreffen nach Lorch – Das Team braucht die große SGSB-Fanunterstützung


Veröffentlicht am von Ilka Korn.

Vorbericht Württembergliga Nord Männer 2019/2020

TSV Alfdorf/Lorch – SG Schozach-Bottwartal

Samstag, 09.11.2019 20 Uhr Schäfersfeldhalle Lorch

Ein besseres Drehbuch kann es für den kommenden Samstag nicht geben. Der Tabellenerste SG Schozach-Bottwartal (13:1 Punkte) muss beim Tabellenzweiten TSV Alfdorf/Lorch (13:5) ran. Und dort wird das Team von Trainer Tobias Klisch vor eine harte Aufgabe gestellt.

Der TSV zählt zu den stärksten Mannschaften der Liga, die über einen routinierten und individuelle stark besetzten Kader verfügt. Ex-Bundesligaspieler Adrian Pfahl ist in dieser Saison im rechten Rückraum richtig gut drauf und hat in den bisherigen Spielen für viel Torgefahr auf seiner Position gesorgt. Sein Gegenpart im linken Rückraum ist Besnik Salja, der im letzten Spiel gegen Schwaikheim elf Tore machte und so Tobias Klisch und seine Mannschaft vor eine schwere Aufgabe stellen wird. „Es wird nicht einfach gegen beide eine Abwehr zu spielen, weil man nicht weiß, auf wen man sich konzentrieren soll“, analysiert der SGSB.

Neben den zwei Rückraumspielern mit Nationalmannschaftserfahrung wird eine weitere Schlüsselposition das Tor sein. „Mit Dragan Jerkovic steht einer der besten Torhüter, ebenfalls mit Bundesliga- und Nationalmannschaftserfahrung, im Alfdorfer Gehäuse. Ich hoffe, dass unser Gespann Thomas Fink und Philip Hämmerling stärker ist an diesem Abend“, erwartet Klisch, der einen Kampf im „Kessel“ Schäfersfeldhalle erwartet. Beim letzten Spiel waren über 500 Zuschauer vor Ort, deshalb baut die Mannschaft auf ihren „achten Mann“ und freut sich über lautstarke Unterstützung der SGSB-Fangemeinde. Diese wird SchoBott auch brauchen, denn fest steht bereits heute, dass Spielmacher Felipe Soteras Merz nach seiner Verletzung, die er sich bei seinem letzten Tor in der Schlussphase gegen Neuhausen zuzog, der Mannschaft fehlen wird. „Das ist natürlich bitter und schwächt uns gewaltig. Wir haben dort klar die Außenseiterrolle und müssen nach Felipes Verletzung als Mannschaft noch stärker zusammenrücken“, verlangt Klisch, der in einem schnellen Tempogegenspiel ein erfolgversprechendes Mittel sieht, damit die routinierte und kaltschnäuzige Abwehr der Alfdorfer gar nicht erst dazu kommt, sich zu formieren.