SGSB – wir bringen uns wieder ins Gespräch

Veröffentlicht am von Andreas Stütz.

Lange Zeit war es nun relativ ruhig im aktiven Sportgeschehen der SG Schozach-Bottwartal. Da die handballfreie Zeit auf Grund der aktuell herrschenden Coronazahlen noch etwas andauern wird, haben wir an die Spielerinnen der Damen 1 einige Fragen gestellt, um wieder ins Gespräch zu kommen und im Gedächtnis zu bleiben.

Maureen Merkel, seit Juli bei der SGSB, macht den Anfang:

1. Die Welt spielt seit fast einem Jahr quasi verrückt. Pandemie, Lockdown, Besuchsbeschränkungen, Reiseverbot, Schnelltests und vieles mehr, sind Begriffe die wir bis dato kaum gebrauchten. Wie hat sich für dich deine Welt verändert?

Das Leben wurde definitiv entschleunigt. Auch habe ich durch die Einschränkung gelernt, viele Dinge, die für mich selbstverständlich waren, wieder mehr zu schätzen. Dennoch vermisst man so langsam vieles. Es hat sich einiges verändert: Als Studentin läuft alles über Online-Meetings, selbst das Seminar „Turnen“ findet online statt, der Nebenjob kann nicht mehr ausgübt werden und die Abende sind ohne das wöchentliche Handball-Training ziemlich ruhig. Somit sind die sozialen Kontakte sind auf das Minimum beschränkt, was das aktuelle Leben auch ein Stück weit langweilig macht.

2. Leistungssport bedeutet auf den Punkt fit zu sein. Topleistungen abzurufen, sie zu bestätigen und sich immer am oberen Leistungslevel aufzuhalten. Zudem lebt der Handballsport von Teamgeist, Zusammengehörigkeit auf sowie neben dem Platz sowie einer großen Kameradschaft. Wie bekommt man das in einer solchen Situation alles gebacken. Zumal Beruf, Schule und Co ja auch noch vieles abverlangen?

Wir versuchen alle individuell das beste aus der Situation zu machen. Wir trainieren alle fleißig von zuhause aus und motivieren uns gegenseitig durch Bilder via WhatsApp. Es lässt sich gut mit dem Studium vereinbaren, da man Abends anstelle von Training, halt eben in den Wald geht. Ich denke, dass wir dadurch unser Level halten können, auch wenn das Training mit Köperkontakt natürlich fehlt.
 
3. In wenigen Tagen ist Weihnachten und somit neigt sich dann schlussendlich das Jahr 2020 dem Ende zu. Ein Jahr das Höhen und Tiefen hatte. Was sind deine Erwartungen an das neue Jahr?

Ich denke wir wünschen uns alle, dass wir wieder zurück in das reale Leben, ohne Einschränkung, kommen, damit wir wieder uneingeschränkt Zeit miteinander verbringen und das Leben in vollen Zügen genießen können. Das wichtigste ist aber natürlich, dass alle gesund bleiben!
 
4. Ihr seid als Team für die Wahl der Mannschaft bei der Unterländer Sportlerwahl nominiert (Kürzel M2). Was bedeuten solche Nominierungen und der eventuelle Sieg bei einer solchen Wahl?

Für uns sowie auch für den Verein wäre der Sieg eine schöne Auszeichnung und eine Anerkennung für die geleistete Arbeit, welche trotz der Umstände hervorragend war bzw. ist. Auch wenn wir leider noch nicht viel zeigen durften, darf man nicht vergessen, dass wir wahrscheinlich alle die längste Vorbereitung aller Zeiten hatten und dennoch nie aufgegeben haben.
 

5. Fans sind das Salz in der Suppe oder der Turbo in der alles entscheidende Spielphase. Ist das wirklich so? Nehmt ihr das wahr und puscht euch das? Was wünscht du euren Fans für das neue Jahr und was wünschst du dir von den Fans?

Nicht umsonst sagt man, dass die Fans, der 8.Mann/Frau auf dem Feld sind. Man sieht ja aktuell bei den „Geisterspielen“, wie es ohne Fans aussieht – leise, leer, langweilig!
Mehr braucht man glaub ich nicht sagen!

Ich wünsche alles Fans eine schöne Weihnachtszeit, ein guten Rutsch ins neue Jahr und vorallem ein gesundes Jahr 2021. Und ich hoffe, dass wir uns alle bald wieder in der Halle sehen!