Weibl. B1: beendet BWOL-Vorrunde nach knapper Niederlage gegen die SG Weinstadt auf Rang drei (31:29)

Veröffentlicht am von Andreas Stütz.

Am Sonntagnachmittag war die weibliche B1 der SG Schozach-Bottwartal zum letzten Spiel der BWOL-Vorrunde bei der SG Weinstadt zu Gast. Leider waren die Bedingungen vor der Partie nicht unbedingt gut. Durch einen Coronafall in den Reihen der SGSB stand bis Freitagabend noch nicht fest, ob das Spiel überhaupt stattfinden kann. Zwei Trainingseinheiten wurden vorsichtshalber ausgesetzt, so dass die Mannschaft lediglich ein spielvorbereitendes Training hatte. Glücklicherweise erklärten sich einige Spielerinnen der C-Jugend und der B2 bereit die Mannschaft zu unterstützen – einen ganz großen Dank an dieser Stelle an all die Mädels! Trotz all der Schwierigkeiten vor der Partie war man sich der Wichtigkeit des Spiels um Platz zwei bewusst, da nur dieser Platz die definitiv sichere BWOL-Quali bedeutet. 

Genau das bemerkte man direkt auf dem Feld. Beide Mannschaften starteten sehr nervös und mit vielen technischen Fehlern. Die Gastgeber konnten schneller auf den Normalbetrieb umschalten und legten mit einem 3:1 in der 6. Minute vor. Aber die SGSB ließ sich nicht abwimmeln und glich bereits eine Minute später aus. Beide Mannschaften lieferten sich in der Folge ein körperliches Spiel auf Augenhöhe, wobei die SG Weinstadt meist ein paar Tore vorlegte und die SGSB damit kämpfte wieder aufzuschließen. Inder 17. Minute gelang den Gästen durch eine aggressive und ballorientierte Abwehr die erste Führung zum 10:11. Aber leider konnte diese Führung nicht lange gehalten werden. Durch Probleme in der Abwehr waren für den Gegner meist sehr einfache Tore möglich. Für die eigenen Tore musste man hier deutlich mehr laufen und arbeiten. Zur Pause trennten sich die Teams mit einem 17:16 Spielstand.

In der Halbzeit versuchte das Trainerteam vor allem in der Abwehr mehr Stabilität zu bekommen. Speziell die Übergabe der Kreisläufer und Einläufer musste in Durchgang zwei deutlich verbessert werden. Zudem war sowohl im Angriff als auch in der Abwehr mehr Laufarbeit und Wille gefragt.

Mit dieser Einstellung startete die SGSB in die zweite Hälfte. Die ersten Minuten gehörten den Gästen und man sah zum ersten Mal in der Partie, was alles in dieser Mannschaft steckt. Doch leider konnte man dieses Level nicht sehr lange halten und die SG Weinstadt erspielte sich wieder die Oberhand und das erste Mal einen drei Tore Vorsprung zum 22:19 in der 31. Minute. Die SGSB hatte dem vorerst Nichts entgegenzuhalten und musste Weinstadt sogar bis zum 25:20 in der 34. Minute ziehen lassen. Jetzt war nicht mehr nur die Abwehr, sondern der Torwurf das Sorgenkind der SGSB. Viel zu viele freie Würfe fanden nicht den Weg ins Tor. Aber Aufgeben war keine Option! Die SGSB warf auch jetzt nochmal alle Kräfte in den Ring und spielte sich mit Willen und Kampfgeist zum 30:29 in der 49. Minute wieder zurück. Leider reichten am Ende die Kraft und auch die Zeit nicht aus und man musste sich mit einem 31:29 geschlagen geben. 

Schade Mädels! Hier wäre heute definitiv mehr drin gewesen… Aber eines muss man dieser Mannschaft immer wieder lassen. Zu keiner Sekunde wurde auch nur ans Aufgeben gedacht! Jede einzelne Spielerin versuchte bis zum Schlusspfiff alles Mögliche, um die Partie doch noch zu drehen. Aber leider war das Glück heute nicht auf Seiten der SGSB. So muss sich die weibliche B-Jugend mit einem trotzdem aussichtsreichen dritten Platz in die Winterpause verabschieden. Die Hoffnung auf die BWOL-Meisterrunde bleibt weiterhin bestehen. Wir bedanken uns bei allen Fans für die Unterstützung bei all den Spielen dieser Vorrunde und wünschen allen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Auf ein baldiges Wiedersehen in der Halle! 

Es spielten: Lena Stritzelberger und Laura Ippich (beide Tor), Vivien Haiser, Anna Kürschner, Maike Herdle (1), Lara Däuble (9), Lena Siebert (7), Malin Metzger, Josefine Götzinger, Anne Hochmuth (9), Mara Layer, MarieleneReichhardt (3), Lea Thierer und Joelina Kübler. 

Auf der Bank: Bianca Dinkel, Katharina Selcho, Felix Hahn und Emely Janiak