Damen 2 starten mit einer deutlichen Auftaktniederlage in die neue Saison

Veröffentlicht am von Andreas Stütz.

Am vergangenen Sonntagnachmittag startete die zweite Damenmannschaft in die neue Landesligasaison 2022/23. Gegner des ersten Spiels war die SG Degmarn-Oedheim, welche als Aufsteiger in der Vorwoche gegen Strohgäu bereits ein deutliches Ausrufezeichen mit einem zehn Tore-Sieg gesetzt hatte. Damit war klar, dass die SG nicht zu unterschätzen war! Auf Seiten der SGSB konnte man auf Grund von Urlauben und Krankheitsfällen zum Saisonauftakt leider noch nicht auf alle Spielerinnen zugreifen. Allerdings erhielt die Mannschaft Unterstützung von Sophie Räuchle – vielen Dank hierfür an dieser Stelle – und konnte so mit 13 Spielerinnen antreten. Eine Hiobsbotschaft ereilte das Team aber beim Aufwärmen. Unsere Torhüterin Samira verletzte sich am Knie und konnte nicht am Spielgeschehen teilnehmen. Wir wünschen Samira gute Besserung und eine hoffentlich schnelle Genesung. 

Trotz aller Umstände startete die SGSB hoch motiviert und auch konzentriert in die Partie. In den ersten 14 Minuten war ein Spiel auf Augenhöhe zwischen den Teams zu sehen, bei dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Vor allem in der Defensive zeigte sich die SGSB angeführt durch Alina im Tor sehr aggressiv und ballorientiert, wodurch das Team schnelle Tempogegenstoßtore erzielen konnte. Im Positionsangriff dagegen stand heute eine sehr große Herausforderung an. Gegen die offensive und schnelle Abwehr der Heimmannschaft waren von Beginn an Schwierigkeiten zu erkennen. Beim Spielstand von 6:6 in der 14. Minute kam ein erster Bruch in das Spiel und die SGSB musste den Gegner ein wenig davonziehen lassen. Allerdings blieb man weiterhin bis zum 13:10 in der 29. Minute in Schlagdistanz. Leider verabschiedeten sich die Gäste dann gedanklich knapp eine Minute zu früh in die Pause und schalteten komplett ab. In der letzten Minute bis zur Halbzeit erhielt man noch drei Gegentreffer und geriet dadurch erstmals deutlich in einen 16:10 Rückstand. 

In der Pausenansprache versuchte sich das Trainerteam vor allem auf den Angriff zu konzentrieren. Hier war heute deutlich mehr Bewegung ohne Ball, Druck zum Tor und Zusammenspiel gefragt. Auf der Gegenseite in der Abwehr wollte man wieder wie in den ersten 15 Minuten durchstarten und agieren anstatt zu reagieren. Auch wenn das Team mit sechs Toren deutlich im Rückstand war, wollte man sich so nicht geschlagen geben und weiterkämpfen. 

Doch leider verpasste die SGSB den erhofften Re-Start komplett. Bis auf die letzten zehn Minuten war die zweite Hälfte definitiv zum Vergessen. Weder im Angriff noch in der Abwehr gelang es den Gästen entscheidende Akzente zu setzen. Zwar konnte man den Vorsprung ab der 45. Minute beim 23:13 stabil auf max. 10 Tore halten, aber das war definitiv nicht das Ziel des heutigen Spiels. Beide Teams trennten sich beim 30:21 Endstand.

Für die zweite Damenmannschaft der SG Schozach-Bottwartal bedeutet das die erste Saisonniederlage und die ersten zwei Verlustpunkte. Mit Blick auf den Spielverlauf wäre da vor allem in Halbzeit zwei definitiv mehr drin gewesen. Bei allein fünf vergebenen 7-Metern (vier davon in der 2. HZ) und dazu noch zahlreichen Überzahlsituationen (teilweise gegen vier Gegenspielerinnen) muss man den Fehler heute sicherlich bei sich selbst suchen. So kann und darf man sich nicht präsentieren! Nichtsdestotrotz heißt es jetzt Mund abwischen, weitermachen und vor allem aus den Fehlern lernen. 

Die SGSB hat nun ein spielfreies Wochenende vor sich. Am 09.10 um 13.30 Uhr steht das erste Heimspiel in der Langhanshalle in Beilstein vor der Tür. Gegen den Absteiger aus der Verbandsliga SG Heuchelberg ist erneut ein harter Schlagabtausch zu erwarten. Das gesamte Team freut sich über zahlreiche Unterstützung!

Es spielten: Alina Bauer, Samira Antl (beide Tor), Sophie Räuchle (4/3), Elena Koch (1), Julia Wedberg (1), Lea Ungerer (1), Katharina Selcho (3), Ann-Kathrin Richter, Luisa Niederdorfer, Janina Spieth (4), Jessica Röhrich (4), Neele Spuhn und Joline Gosson (3). 

Auf der Bank: Hans-Dieter Helber und Uwe Petruschka. 

Am Schiedsgericht: Andreas Gosson.