Weibliche D2 – mit viel Pech verloren

Veröffentlicht am von Andreas Stütz.

Vollzählig versammelten sich die SG Mädels der D2 am Sonntagmorgen vor der Abstatter Wildeckhalle. Alle waren dank der Zeitumstellung ausgeschlafen und voller Vorfreude auf die kommenden 2,5 Stunden. Die Truppe wächst zusammen, das merkt man deutlich. Zu Gast heute der Zweite 
der Tabelle TSV Willsbach. Der Kreuzvergleich der bereits gespielten Partien ließen leichte Hoffnung auf einen möglichen Sieg aufkommen. 

Die Partie begann sehr nervös und die SG Mädels mussten sich erst auf die teilweise kleineren Gegener einstellen. Der Schiedsrichter war von Anfang an sehr kleinlich und unterbrach das Spiel all zu oft. Schritte, technische Fehler und viele leichte Fouls, brachten die SG Mädels um den Torabschluss. So dauerte es bis zur 5. Minute bis der Knoten platzte, leider beim Gegner. Der TSV zog mit 4 Toren davon bis die SG ihren ersten Treffer landen konnte. Und wieder traf der TSV dreimall hintereinander zum zwischenzeitlichen 1:7. Immer wieder krachte es am gegnerischen Aluminium, es war verflixt, die Murmel wollte einfach nicht rein. Bis zur 14 Minute mühten sich die SG Spielerinnen und spielten wieder 
sehr gut als Mannschaftsgefüge zusammen, bis auch hier der Knoten platzte und ein Sturmlauf über 5 Minute den Anschluss zum 6:7 brachte. In die Pause verabschiedete man sich mit 7:8. 

Kurz nach der Pause leuchtet zum erstem Mal eine Führung der Gastgeber auf der Anzeigetafel auf und das Spiel ging hin und her. Julia im Tor hielt ihre Mannschaft immer wieder durch super Paraden im Spiel. 
Wärend die SG Mädels die Trainervorgaben einer geordneten Spieformation konsequent umsetzten, kam der Gegner allein durch blitzschnelle Tempogegenstöße, vorgetragen durch nur 2 Spielerinnen, zum Torerfolg. Hier zeigt sich der aktuelle Nachholbedarf der SG in Sachen Umschaltspiel und cleverer Verteidigung im 1 gegen 1. Und wieder entschied die individuelle Klasse beim Gegener das Spiel gegen eine doch gut spielende Heimmannschaft, deren Torabschlüsse heute zu häufig vom Torgehäuse pariert wurden. Das Wembleytor des Handballs stand heute in Abstatt auf Seiten des TSV Willsbach. 
Das Ergebnis mit 13:17 wieder zu hoch aber auf keinen Fall enttäuschend, da die Entwickklung der Mannschaft wieder deutlich zu sehen war. In der Spielpause der nächsten 4 Wochen gibt es die Möglichkeit Ballsicherheit, Umschaltspiel und Abschlusspräzision zu trainieren, dann werden sich die 
Mädels sicher auch mit gewonnenen Spielen belohnen können. Am 4.12. geht es weiter. 

Ein großes Lob auch an die helfenden Hände in der Bewirtungsmannschaft und den mitgereisten Fanclub auf der Tribüne. 

Es spielten: Sophie Conrad, Henriette Oppel, Leonie Kaiser(4), Anita Zellmer(4), Ela Minel Hildebrandt, Mara Lutz, Emily Jung(1), Leonie Mezger(2), Marie Bursian, Julia Radkiewicz (Tor), Sophia Hallek(2/1), 
Sophia Schmid