Weibliche C1 - kratzt einen Punkt von der Edinger Platte

Nachdem wir das Topspiel vor zwei Wochen gegen den Spitzenreiter  Bietigheim noch gut gespielt und trotzdem knapp mit 27:24 verloren haben, mussten wir wieder einmal am späten Sonntag Nachmittag im Badischen ein Auswärtsspiel bei der SG Edingen-Friedrichsfeld bestreiten. Wir hatten 4 Verletzungs- und Krankheitsausfälle zu verkraften und harzfreies Spiel ist nicht unser Ding.

Trotzdem stellten wir uns dem Gegner aus der Tabellenmitte, der sich über die Saison gut weiter entwickelt hatte. Der Ligakonkurrent aus Hohenlohe hatte Tags zuvor in Mannheim gepatzt und so hatten wir heute die Chance Platz zwei der Tabelle zurück zu erobern.

Die Partie startetet sehr nervös von beiden Seiten. Viele technische Fehler reihten sich aneinander und hielten sich glücklicher Weise die Waage, so dass wir uns in Halbzeit eins mit 3 Toren absetzen konnten. So richtig Dampf war nicht aufm Kessel und so wogte die Partie hin und her ohne größere Vorteile auf der ein oder anderen Seite erkennen zu können. Wir verpassten hier schon uns entscheidend absetzen zu können. Wie ein Flummy versprang uns der Ball das ein ums andere Mal bei schnellen Anspielen. Die Abwehr der Hausherren war gut organisiert und beweglich. Unser eh schon ersatzgeschwächter Rückraum tat sich schwer und fand nicht oft die Lücke. Dafür gelangen heute einige Tore von außen und vom Kreis. Der Pausenstand von 10:11 sprach eine deutliche Sprache. Abwehr ok aber Vorne zu wenig.

In der zweiten Hälfte begannen die Mannschaften sich wieder zu  neutralisieren und unsere Führung und der Anschluss wechselten bis Minute 34 in der die Gastgeber das erste Mal in Führung ging. Eine pfeilschnelle nicht sehr große aber sehr bewegliche Spielerin tanzte zu dem Zeitpunkt unsere robuste Abwehr aus und bekam den ein oder andere Pfiff für sich. Diesmal hielt Edingen an der Führung fest und uns drohten die Felle davon zu schwimmen. Als die Gastgeber 5 Minuten vor Ende mit zwei Toren führten, glaubt keiner mehr wirklich an eine Wende im Spiel. Doch ausgerechnet eine 2 Minuten Strafe gegen uns und ein verworfener 7m der Gastgeber leitete ein letztes Aufbäumen ein und wir konnten 1 Minute vor Schluss die Führung in Unterzahl zurück erobern. Abwehrfight bis 3 Sekunden vor Schluss. Ein letzter Pass der Gegner auf Außen, ein unglücklich platzierter Fuß in der Abwehr und ein folgenreicher 7m Pfiff ebneten den Hausherren den Weg zum letztlich  gerechten Unentschieden 26:26.

In Summe war das heute zu wenig, um selbstbewusst die Vizemeisterschaft ins Visier nehmen zu können, aber wir sind sicher, wenn alle wieder fit sind und die ein oder andere Erholungspause geschaffen werden kann, dass dann ein anderes Auftreten möglich ist.

Es spielten:Elisa Susemichel (8), Alessa Vogler (7), Mia Milovic (4), Anita Zellmer (4), Sophie Conrad (1), Nele Dorsch (1), Ela Minel Hildebrandt (1), Eda 
Aksu, Mia Brandecker, Hannah Ott, Finja Wewer

Offizielle: Natalie Mann, Henriette Oppel

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Veröffentlichung

Mo, 02. Februar 2026

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