Weibliche B1 - sammelt viel Erfahrung in der Regionalligaqualifikation

Die ersten Pflichtspiele der neuen Saison führten die Mädels der neu zusammengestellten B1 in die Spielstätte der Kurpfalzbären nach Ketsch. 

 

Durch den zweiten Oberligaplatz der letzten C-Jugendsaison hatten wir die Chance an der Regionalligaqualifikation teilzunehmen. In der ersten Runde der Qualifikation spielten 26 Mannschaften aus dem Who Is Who des Baden-Württembergischen Nachwuchshandballs, um die Möglichkeit sich für die Jugendhandball Bundesliga zu qualifizieren und um die ersten Plätze für die Regionalliga BW.

 

Das „Losglück“ bescherte uns eine Hammergruppe in der wir erleben durften wie die Regionalligameister des letzten Jahres die HSG Freiburg, Nachwuchsteams etablierter Vereine wie Frisch Auf Göppingen und TSG Ketsch aufspielten. Neben der Turnerschaft aus Durlach waren wir in diesem Feld die krassen Außenseiter.

 

Neu formiert aus dem Kern der letztjährigen C1 und B1 aber mit dem Abgang von einigen Leistungsträgern, sollte das Turnier im Wesentlichen einen hohen Trainingswert haben. Realistisch betrachtet ist die Oberliga für uns die Zielklasse, in der wir wahrscheinlich ausreichend anspruchsvolle Gegner bekommen werden, um uns weiter zu entwickeln.

 

Völlig ohne Vorstellung was passieren würde und mit gehörigem Respekt gingen wir in die erste Partie gegen Frisch Auf Göppingen. Ehe wir uns überhaupt gesammelt hatten und auf ein wahnsinniges Tempo eingestellt hatten stand es nach 5 Minuten 0:6. Das war schon heftig. Doch dann arbeiteten sich die Mädels so langsam aus der Schockstarre und versuchten dagegen zu halten. Wir robbten uns auf 4:9 heran und versuchten den Schaden nicht all zu groß werden zu lassen. Am Ende konnten wir trotz hochklassiger Deckung der Göppinger 9 Tore erzielen. Wir selbst hatten in der Verteidigung nicht die Mittel, um die mit hohem Tempo vorgetragenen Angriffe und sensationellen Kreisanspiele der Göppinger abzuwehren und bekamen 18 Gegentreffer.

 

Zweites Spiel gegen Ketsch. Wir kamen besser ins Spiel konnten aber auch hier wieder wenig Richtung eigene Führung ausrichten. Die Erkenntnis des Tages: B-Jugendhandball ist schmerzhaft und die Gegner sind in keinster Weise zimperlich und es wird nicht mehr so viel abgepfiffen. Hier müssen die Mädels ihre Scheu ablegen und beherzter zulangen. Das Spiel war schon besser ging aber trotzdem mit 9:16 verloren.

 

Das dritte Spiel eröffnete eine reale Chance für einen Sieg. Durlach erwies sich als gleichwertiger, wenn nicht sogar etwas schlechterer Gegner. Doch jetzt zeigten sich bei uns die ersten konditionellen Defizite. Mangelnde Konzentration besonders in der Spielmitte nutzten die Durlacher aus und enteilten uns auf 4 Tore. Inklusive einer offenen Abwehr kurz vor Schluss schafften wir es nur noch zum Anschlusstreffer zum 9:10.

 

Im Abschlussspiel mussten wir uns einer deutlich überlegenen Freiburger Mannschaft mit 24:4 geschlagen geben. Diese Mannschaft ist mit einem Tempospiel und einer kompromisslos harten Abwehr unterwegs bei der wir phasenweis nicht wussten wie wir durchkommen können und uns gezeigt wurde wo unsere aktuelle Grenze ist.

 

Für die Mannschaft ging ein lehrreicher und sportlich anstrengender Tag zu Ende in der Jede trotz deutlicher Gegnerdominanz alles versuchte und sich nicht aufgab. Für die Mädels war es der erste richtige Fingerzeig in welche Richtung man arbeiten muss. Kondition, Kraft, Präzision und Geschwindigkeit sind die Stellschrauben um überregional ebenbürtig sein zu können. Jetzt gilt es am Wochenende in der Oberligaqualifikation den ein oder anderen Gegner zu bezwingen, damit wir in der kommenden Saison wieder im Nordwestlichen BW die Kräfte messen können.

 

Mit dabei waren: Sophie Conrad, Henriette Oppel, Sarah Wolf, Anita Zellmer, Ela Minel Hildebrandt, Linnea Peters, Hannah Ott, Helene Kästner, Eda Aksu, Emma Wittek, Sophia Schmid, Mira Katona, Julia Radkiewicz, Florentine Görtz

 

Auf der Bank: Natalie Mann, Felix Conrad

 

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Veröffentlichung

Di, 28. April 2026

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