weibl. B - ausgeglichene Derbybilanz
Zwei Spiele gegen Mannschaften aus der Region versprachen echte Derbyatmosphäre.
Den Auftakt machten wir gegen die Staffelsieger der letztjährigen C‑Jugend‑Saison, die SG BBM Bietigheim 2 – eine Mannschaft, die uns im vergangenen Jahr zweimal schlagen konnte. Es gab also etwas gutzumachen. Das ausgeglichene Spiel mit hohem Tempo war eine deutliche Abwechslung zur Abwehrschlacht eine Woche zuvor. Wieder starteten wir sehr stark, konnten die Führung lange behaupten und sie kurz vor der Halbzeit sogar auf vier Tore ausbauen. Doch erneut unterbrach die Pause unseren Flow: Die Gastgeber holten auf und setzten sich deutlich ab. Ein 11:3‑Lauf in zehn Minuten war bitter. Die letzten 15 Minuten gehörten dann wieder uns. Wir kämpften uns bis zur Crunchtime zurück, gingen zweieinhalb Minuten vor Schluss in Überzahl erneut in Führung und verteidigten diese bis zur Sirene. Zwei wichtige Punkte bleiben bei der SGSB.
Eine Woche später folgte das „richtige“ Lokalderby gegen die HABO – eine Mannschaft, die letztes Jahr in Teilen noch Regionalliga spielte und dieses Jahr nur knapp an der Qualifikation gescheitert ist. Ein echter Gradmesser also. Die Favoritenrolle lag diesmal nicht bei uns. Trotzdem erwischten wir erneut einen Sahnestart und überraschten die HABO mit einer 5:1‑Führung. Dennoch war die Nervosität deutlich spürbar. Von Beginn an zeigte sich, dass unser Gegner sehr gut eingespielt war und den Ball sicher durch die Reihen laufen ließ. Zwei Minutenstrafen ließen sich nicht vermeiden, und die erste davon brachte die erste kleine Wende: Die HABO spielte ihre Überzahl gnadenlos aus und glich aus. Wir konnten erstaunlich gut mithalten und hielten das Spiel bis zur 20. Minute offen. Dann verloren wir den Faden, und die HABO‑Mädels zogen mit fünf Toren zum 12:17‑Halbzeitstand davon.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten wir noch mithalten, doch pünktlich zur 33. Minute kam der Einbruch, und der Gegner setzte sich auf zehn Tore ab. Als alle dachten, es würde nun richtig deutlich, rafften sich unsere Mädels noch einmal auf, verkürzten den Vorsprung um drei Tore und mussten sich am Ende dennoch mit 26:33 klar geschlagen geben. Dieses Spiel hat uns unsere Schwächen deutlich vor Augen geführt – was im positiven Sinne auch wertvolle Hinweise zur Verbesserung liefert.
Nächste Woche geht es zur ersten echten Auswärtsfahrt nach Edingen.
Es spielten
Sophie Conrad, Henriette Oppel, Finja Wewer, Anita Zellmer, Ela Hildebrandt, Florentine Görtz, Linnea Peters, Nina Layher, Hannah Ott, Alicia Mayer, Mira Katona, Emma Wittek, Sophia Schmid, Helene Kästner, Julia Radkiewicz
Auf der Bank
Eda Aksu Natali Mann
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Mo, 05. Oktober 2026
