Weibliche A - Meister der Oberliga Baden-Württemberg
Es war noch ein Schritt zu gehen und unsere Mädels sind ihn gegangen – UND WIE!! Im letzten Saisonspiel ging es um alles. Im Derby gegen die Sport-Union Neckarsulm musste ein Sieg her, denn die Konkurrenz Herrenberg und Schriesheim spielten ebenso eine nahezu perfekte Saison
mit gerade mal 6 Minuspunkten. Wir hatten vier und dabei sollte es auch bleiben…
Wer dachte, unsere Mädels seien nervös, wurde enttäuscht. Jeder Spielerin war der absolute Siegeswille von der ersten Sekunde an ins Gesicht geschrieben. Liv Fiederer ging voran und erzielte drei unserer ersten vier Treffer. Unser Mittelblock Leni und Nelly legten nach, so stand nach 7 Minuten eine beruhigende 6:2-Fühurng zu Buche. Und unsere Mädels legten weiter nach. In Minute 23 war ein komfortabler Vorsprung von 15:7 erzielt. Darunter drei verwandelte Siebenmeter unserer Jojo, die ihr Comeback, zumindest was die Strafwürfe angeht, feiern konnte. Nun gönnten wir uns eine kurze Schwächephase, die die Gäste mit fünf Treffern in Folge quittierten. Doch nach dem 15:12 erhöhten wir wieder das Tempo und gingen mit +6 (19:13) in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel spielten sich unsere Mädels in einen wahren Rausch. Samia war nicht zu bezwingen und unsere Abwehr hellwach. So rollte ein Gegenstoß der ersten und zweiten Welle nach dem anderen über Neckarsulm hinweg. Nach 40 Minuten war der Vorsprung auf 10 Treffer angewachsen (24:14). Sechs Minuten später waren wir bei +15 (30:15). Unsere Mädels genossen jede Sekunde des letzten Saisonspiels – für viele das letzte A-Jugendspiel überhaupt. Es war einfach eine überragende Mannschaftsleistung jeder einzelnen Spielerin, die das Publikum stimmungsvoll untermauerte. Nach 60 Minuten pfiffen die Schiedsrichter beim
Endergebnis von 36:19 ab, gefühlt hätte unser Team noch ewig weiterspielen können. Die pure Spielfreude, Spaß, Zusammenhalt.
Diese 60 Minuten spiegelten nicht nur diese Saison wieder, sondern den ganzen Weg, den dieses Team – teilweise von den Mini’s an – zusammen gegangen ist. Es sind nicht nur tolle Handballerinnen entstanden, sondern Freundschaften. Dass wir Meister geworden sind, war irgendwie Nebensache. Wir feierten UNS. Und das Zurecht. Nicht nur Trainer, Betreuer und Spielerinnen. Auch Eltern , Großeltern und viele treue Zuschauer.
Vielen Dank für viele gemeinsame Jahre, die immer in unserer Erinnerung bleiben werden.
Es spielten: Samia Hornung im Tor; Jojo Götzinger (3), Lilly Schwarz (2), Luna Janiak (1), Leni Apfelbach (2), Liv Fiederer (5), Charlotte Beh (5), Mia Jelinic (1), Ida Arnold (2), Lenja Schumacher, Nelly Härle (8), Leni Schulze (7).
Auf der Bank: Marc Däuble, Timo Fiederer, Marie Müller
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