Damen 1 - nichts zu holen bei den Eulen

Mit einer deutlichen Niederlage mussten unsere Damen die Heimreise aus Ludwigshafen-Friesenheim antreten. Trotzdem kann man aus dem Spiel wiederum die gleichen Lehren ziehen wie in den Spielen zuvor. 

Ein guter Start auf Augenhöhe bis zum 5:5 in der 13`. 8:7 in der 19`. 11:9 in der 24`, waren und sind ein deutliches Signal, dass man mit vorne mitspielenden Mannschaften eigentlich mithalten kann. Bei diesem Spielstand musste Friesenheims Trainer sogar eine Auszeit nehmen, in der er sichtlich unzufrieden war. Dies konnte man an seiner Gestik auch aus der Ferne ablesen. Leider für uns zeigten die Eulen darauf eine andere Reaktion und konnten durch einen 5:1 Lauf in den letzten 5`der ersten Halbzeit einen 16:10 Halbzeitvorsprung erspielen. 

Nach der Pause hatten wir einen guten Start mit zwei schnellen Toren zum 16:12. Es keimte wieder etwas Hoffnung auf. Auch bis zum 20:15 in der 37`sah man sich noch nicht als geschlagen an. Leider verlor man dann etwas das Konzept und es zeigte sich eine gewisse Ungeduld, weil man alles versuchte aber vieles davon nicht mehr klappte. Man erzeugte einige individuelle Fehler, die Anspiele landeten in den Händen des Gegners und beim Torabschluss fehlte die Überzeugung und auch die entsprechende Vorbereitung. So machte man es dem Gegner leicht viele einfache Tore über schnell vorgetragene Gegenstöße zu erzielen. Unsere Gegenwehr wurde dadurch gebrochen und jetzt war es eigentlich vollends egal wie das Spiel dann schlussendlich ausging. 

Leider hat sich unsere Rückraumspielerin Jana Honer am Fußgelenk verletzt und wird wohl einige Wochen ausfallen. Wir wünschen ihr und auch der verletzten Spielerin der Eulen gute Besserung. Hoffen wir, dass beide bald wieder dabei sein können. Dann bekamen wir eine weitere schlechte Nachricht von den Damen 2, bei denen am Sonntag Josefine Götzinger ausgeholfen hatte. Jojo hat sich das Knie verdreht und die Untersuchung steht noch aus. Somit fallen zwei wichtige Akteure bei den Damen 1 für eine gewisse Zeit aus. Jojo auch dir gute Besserung und hoffentlich keine schlimmere Verletzung.

Gespielt haben: Antonia Bredow, Klara Schneider, Melina Friedrich (alle im Tor), Malin Metzger, Charlotte Beh 1, Anne Hochmuth 3, Carlotta Hees 6, Madeleine Hornstein 1, Liv Fiederer 3, Sina Klenk 2, Josefine Götzinger 2, Nathalie Götzinger 2, Lea Thierer, Sonja Christel 4, Lea Walter 1.

Fazit: Wiederum kann man gegen vordere Mannschaften nur ungefähr 40 Minuten auf Augenhöhe spielen. Kleinigkeiten entscheiden das Spiel zu unseren Ungunsten und überwiegend liegt das an eigenen Fehlern. Seien es Schrittfehler, Anspiel/ Abspielfehler oder Fehlwürfe, die uns in Rückstand bringen. Hierauf gilt weiterhin das Augenmerk in den Trainingseinheiten zu legen. Training und Spiel sind zwei Paar Stiefel. Unter Druck gelingt vieles nicht, was im Training eigentlich selbstverständlich ist. Wir wissen, dass unsere Damen das können und dass eine tolle Trainingsarbeit von allen Beteiligten geleistet wird. Wir sind weiterhin optimistisch, dass bald die ersten Punkte eingefahren werden können.

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am kommenden Sonntag um 16.00 Uhr zu Hause gegen den Aufsteiger aus Haßloch. Haßloch steht mit 2:6 Punkten ebenfalls am Tabellenende. Vielleicht gelingt es dann mit Unterstützung von der Tribüne mal etwas auf die Habenseite zu bekommen und die ersehnten ersten Punkte einzusammeln.

Deshalb wir brauchen Sie/Euch und hoffen auf eine volle Halle! Gemeinsam für die ersten Punkte!

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Veröffentlichung

Mo, 12. Oktober 2026

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