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Damen 1 - auch in Wolfschlugen gabs nichts Zählbares!

Wie bereits erwähnt, war für unsere Mannschaft das Auftaktprogramm hammerhart. Gleich gegen drei genannte Favoriten auf die ganz vorderen Plätze musste unser junges ganz neu zusammengesetztes Team auflaufen. Zum Einen hat das tabellarisch natürlich einen faden Beigeschmack, da man so das Tabellenende ziert aber zum Anderen bot es natürlich die Möglichkeit sich einzuspielen und zusammen zu finden.

Zum Spielverlauf: Ein optimaler Start brachte unsere Mannschaft gleich mit 0:2 in Führung. In der 7`stand es 4:4 und in der 12`lagen wir noch 5:6 in Front. Jetzt hatte der gegnerische Coach genug und zog die grüne Karte. Grund dafür sicherlich, dass seine Mannschaft durch unsere gutstehende Abwehr aus dem gebundenen Spiel nicht durchkam. Er brachte nun andere Spielertypen die mehr ins 1:1 gingen und so nur noch über 7m zu stoppen waren. Leider hatten da in der Bewertung die beiden Schiedsrichter nicht immer ein glückliches Händchen. Die Hexabanner konnten so mit 7m weiter erfolgreich aufholen und sich leicht absetzen. 11:9 in der 19`. Ein 0:5 Lauf brachte unsere Mannschaft dann innerhalb nur 6 Minuten bis zum Stand von 16:9 in der 25`in fast schon verlorenes Fahrwasser.

Irgendwie haben wir immer eine Phase in der wir etwas die Ordnung und auch das Selbstvertrauen verlieren. Plötzlich ängstliches Verhalten und mangelnde Körpersprache, lassen uns schnell den vorgenommenen Faden verlieren. Hervorgerufen wird dies meistens durch einfache leichtfertig vergebene Chancen, Fehlpässe und technische Fehler, die den Gegner schnell und leicht davonziehen lässt. Hieran gilt es weiter intensiv zu arbeiten. Die erste Hälfte endete dadurch bei einem Stand von 21:12.

Die zweite Hälfte ist schnell erzählt. Das Spiel lief fast die ganze Zeit mit einem Abstand um die 10 Tore bis fast vor Schluss. Durch Verteilung von Spielzeiten auf alle Spielerinnen unsererseits, konnte Wolfschlugen das Spiel sicher mit 39:24 nach Hause bringen.

Fazit: Eigentlich, sind es nur Kleinigkeiten, die uns bisher auf die Verliererseite brachten. Wenn wir uns etwas mehr konzentrieren, Einige ihre leichte Verkrampfung und ängstliches Verhalten ablegen, kommt mit Sicherheit mehr Spielfluss ins Team und die Fehlerquote sinkt deutlich. Auch fehlt noch bei Einigen das Selbstvertrauen in die eigene Leistung und damit eine positive Körpersprache. Auch Emotionen könnten noch mehr gezeigt werden. Dass unsere Damen das draufhaben, beweisen sie eigentlich dreimal die Woche im Training. Jetzt muss das nur noch auch in die Spiele übertragen werden.

Im Tor standen: Melina Friedrich und Klara Schneider. Im Feld: Jana Honer 4; Luna Janiak; Lena Siebert 2/1; Malin Metzger; Charlotte Beh 1; Anne Hochmuth 1; Carlotta Hees 1; Sina Klenk 6/2; Josefine Götzinger; Nathalie Götzinger 2; Sonja Christel 3; Lea Walter 4. Auf der Bank: Daniel Weinheimer, Sophie Räuchle und Stefan Koppmeier.

Bereits am kommenden Samstag geht es zuhause um 18.00 Uhr gegen Haunstetten um die nächsten 2 Punkte. Hoffen wir mal auf etwas zählbares und dafür braucht die Mannschaft eine volle Halle und lautstarke Unterstützung. Eigentlich beginnt jetzt erst, nachdem zumindest drei der großen Brocken gespielt sind, die Runde für unsere Mannschaft. Hoffen wir, dass jetzt eine andere Körpersprache gezeigt wird und wie sagt man so schön, die angezogene Handbremse geöffnet wird. Sicher ist, dass alle in diesem Spiel ihr Bestmögliches auf die Platte bringen werden. Wir wollen unbedingt diese zwei Punkte zuhause behalten. Freuen wir uns auf ein tolles, kämpferisches und emotionales Spiel.

Ihr seid hoffentlich alle dabei! Eure Damen 1 freuen sich darauf!

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Veröffentlichung

Mo, 28. September 2026

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