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weibl. B - erkämpft sich den Auftaktsieg

Die Mädels der B-Jugend machten den Anfang am langen Heimspieltag am Samstag in der Langhanshalle. In der Oberliga treffen wir diese Saison auf Mannschaften aus der eigenen Region sowie aus der Kurpfalz rund um Mannheim und Heidelberg. Zu Gast war zum Saisonauftakt die HSG Dielheim/Malschenberg, gegen die wir in der Vergangenheit noch nicht gespielt hatten.

 

Hatten wir in der Qualifikation mit ihren drei Turnieren schon gemerkt, was es heißt, überregional B-Jugend zu spielen, so war dieses Spiel ein ganz besonderer Auftakt. Die Körperlichkeit, mit der uns der Gegner von Beginn an attackierte, war durchaus ungewohnt. Es entwickelte sich ein intensives Spiel, das auf beiden Seiten von kompromissloser Abwehrarbeit geprägt war. Während dies aufseiten der SGSB nur zu einigen Siebenmetern führte, gingen die Aktionen der Gäste oft über das normale Maß hinaus. Dies wurde im Spielverlauf mit insgesamt neun Zweiminutenstrafen und einer Disqualifikation geahndet. Offensichtlich hatte das gegnerische Trainerteam den Motivationsschalter auf Anschlag gedreht. Diverse Blessuren müssen nun im Lauf der Woche erst einmal auskuriert werden.

 

Wir begannen konzentriert und stellten schnell auf 5:1. Schade, dass wir in dieser Phase die Überzahlsituationen nicht cleverer ausgespielt haben, um den einen oder anderen Treffer mehr zu erzielen. Die Abwehr stand jedoch sehr gut, und wenn die Gegnerinnen doch einmal durchkamen, war Julia zur Stelle. Sie trug heute mit zahlreichen Paraden entscheidend zum Erfolg bei – von elf Siebenmetern des Gegners konnte sie etliche entschärfen, sodass die Gäste nur viermal erfolgreich waren! Unsere eigene Quote war mit 2 von 4 verwandelten Strafwürfen allerdings auch ausbaufähig.

 

Schon gegen Ende der ersten Halbzeit gelang uns im Angriff nicht mehr viel – den Gästen allerdings auch nicht. So ging es mit einer 10:5-Führung in die Kabine. Das hektische Spiel stellte die jungen Schiedsrichter angesichts der vielen kniffligen Aktionen vor echte Herausforderungen. Kopftreffer bei Siebenmetern und Freiwürfen, die Hand am Hals – es war phasenweise extrem schwer, die richtige Entscheidung zu treffen.

 

Der Beginn der zweiten Halbzeit war unsere schwächste Phase, zudem geprägt von einigem Strafenpech. Wenn sich zwischenzeitlich nur noch jeweils vier Feldspieler gegenüberstehen, sollte man die Räume eigentlich mit schnellem Spiel nutzen. Hier agierten wir jedoch manchmal etwas unglücklich oder leisteten uns zu viele technische Fehler. Der Gegner hatte sich in der Defensive nun besser auf uns eingestellt und wir ließen die Außenpositionen fast vollständig ungenutzt. Dielheim verkürzte noch einmal auf zwei Tore, aber wir retteten den Vorsprung mit viel Kampfgeist über die Zeit. Mit einem ungewöhnlich torarmen 16:14-Sieg fuhren wir die ersten beiden Punkte ein.

 

Nächste Woche steht das erste Derby gegen die SG BBM Bietigheim 2 an. Mal sehen, was wir unterm Viadukt gegen die Bundesligareserve ausrichten können.

 

Es spielten: Sophie Conrad(1), Henriette Oppel(1), Finja Wewer, Anita Zellmer(2), Ela Hildebrandt(1), Florentine Görtz, Linnea Peters, Nina Layher(3), Hannah Ott(1), Alicia Mayer, Eda Aksu, Emma Wittek(4), Sophia Schmid, Mira Katona(3), Julia Radkiewicz

 

Auf der Bank: Natalie Mann, Mia Milovic

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Veröffentlichung

Mo, 21. September 2026

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